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Die berühmtesten Filmroboter aller Zeiten

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1987: Data (Star Trek - The Next Generation)

Der Androide data, dargestellt von Brent Spiner.(Bild:  Paramount)
Der Androide data, dargestellt von Brent Spiner.
(Bild: Paramount)

Als in den achtziger Jahren über eine Nachfolgeserie des SF-Klassikers Star Trek nachgedacht wurde, beharrte Gene Roddenberry, der Schöpfer und Produzent der Originalserie, darauf, dass es keine Geschichten mit Vulkaniern geben sollte. Dabei war der Halbvulkanier Spock bei weitem der beliebteste Charakter der Originalserie gewesen. Spocks gemischte menschlich-vulkanische Herkunft bot viel dramatisches Potenzial, weil seine vulkanisch-rationale Seite stets im Konflikt zu seiner menschlich-emotionalen Seite stand.

Spocks Platz an Bord der neuen Enterprise nahm daher der Androide Data ein. Seine Rolle war jedoch anders angelegt: Während Spock seine humane Seite eher gering schätzte, war Data wie die Holzpuppe Pinocchio stets bestrebt, immer menschlicher zu werden. Daher imitierte der Androide Data im Lauf der Serie Star Trek – The Next Generation auch immer wieder menschliche Verhaltensweisen, die ihm eigentlich unverständlich erscheinen. In der Folge Data's Day bittet er zum Beispiel die Schiffsärztin Dr. Crusher, ihm das Tanzen beizubringen.

Data verfügt über ein positronisches Gehirn und kann Informationen mit hoher Geschwindigkeit aufnehmen und verarbeiten. In dem Spielfilm Generations setzt er sich selbst einen Emotions-Chip ein, der es ihm erlaubt, Gefühle zu empfinden. Das führt einerseits dazu, dass er plötzlich Witze versteht, in einer anderen Situation ist er aber vor Angst völlig gelähmt.

Trivia: Der Androide Data hatte gelbe Augen. Ein Popalbum, das der Data-Darsteller Brent Spiner Anfang der neunziger Jahre aufnahm, hieß deshalb „Ol' Yellow Eyes is Back“. Der Titel war eine Anspielung auf Frank Sinatra, der als „Ol' Blue Eyes“ bekannt war.

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