Künstliche Intelligenz

Die berühmtesten Filmroboter aller Zeiten

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1956: Robby (Forbidden Planet)

Robby aus Forbidden Planet (deutscher Titel: Alarm im Weltall), wurde von amerikanischen Kritikern als einer der ersten Filmroboter gefeiert, der mehr als nur eine der bis dahin üblichen Blechbüchsen mit Armen und Beinen war. Robby hat eine ausgeprägte Persönlichkeit, trockenen Humor und ist stets hilfsbereit.

Interessant ist, dass Robby im Film darauf programmiert ist, den drei Robotergesetzen zu gehorchen, die der amerikanische Autor Isaac Asimov 1950 in seinem Roman I, Robot formuliert hatte. Die Gesetze sind: Kein menschliches Wesen verletzen (auch nicht durch Unterlassung), menschlichen Befehlen gehorchen (sofern es nicht dem ersten Gesetz widerspricht) und seine eigene Existenz schützen (sofern dies nicht den ersten beiden Gesetzen widerspricht).

Trivia: Da das Roboter-Requisit mit 125.000 Dollar für die damalige Zeit sehr teuer war – der Kopf besaß unter anderem eine Lichtorgel, die in Aktion trat, wenn der Roboter sprach – wurde Robby in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen eingesetzt, unter anderem in dem Streifen Invisible Boy aus dem Jahr 1957 und diversen Folgen der Fernsehserie Twilight Zone. Der auf Anhieb wieder erkennbare Kult-Roboter hatte später unter anderem einen Auftritt in einer Columbo-Episode und im Film Gremlins.

J. Michael Straczynski, der Produzent und maßgebliche Autor der Science-Fiction-Fernsehserie Babylon 5, bezeichnete Forbidden Planet zwar als seinen Lieblings-SF-Film, sprach sich aber dagegen aus, knuffige Roboter als Sympathieträger einzusetzen, weil es dem Realismus abträglich sei. In Babylon 5 gibt es daher keinen Roboter-Charakter.

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