Hybridautos

Weltweit erstes Serienfahrzeug mit Full-Hybrid-Diesel

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Dezente Schaltvorgänge durch elektrische Unterstützung

Beim Gangwechsel wird der Elektromotor im Heck zugeschaltet und hilft, die Zugkraftunterbrechung zu überbrücken. So fallen die Schaltvorgänge noch dezenter aus und der Fahrkomfort wird spürbar erhöht. Auch beim Anfahren tritt der elektrische Heckmotor automatisch in Aktion, um das Fahrzeug unabhängig vom gewählten Fahrprogramm „in Gang“ zu bringen. Durch das zusätzliche Drehmoment überbrückt er die bei einem Verbrennungsmotor anfangs schwer zu dosierende Kraft. Dadurch nimmt der 3008 HYbrid4 nahezu schwerelos Fahrt auf.

Der durchzugsstarke Selbstzünder mit dem patentierten Rußpartikelfiltersystem FAP ist an das automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe EGS6 gekoppelt, das über Lenkradwippen auch manuell bedient werden kann. Im Automatikmodus „A“ des Getriebes ermöglicht die elektronische Steuerung des EGS6 deutliche Einsparungen gegenüber konventionellen Schalt- und Automatikgetrieben, wie die Messdaten des ersten Full-Hybrid-Diesel der Welt deutlich belegen.

Automatisch immer im richtigen Modus

Beim Starten des 3008 HYbrid4 aktiviert die elektronische Antriebsteuerung den „Auto“-Modus. Auf diese Weise werden die bestmöglichen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte erreicht. Fahrer, die lieber gezielt eine spezielle Eigenschaft des Fahrzeugs nutzen möchten, können über den ergonomisch platzierten, großen Drehschalter auf der Mittelkonsole gezielt die Fahrprogramme anwählen. So hat jeder völlig freie Hand, in welchem Modus er den 3008 HYbrid4 bewegen möchte – die Bedienung ist in jedem Fall denkbar einfach.

  • Auto steht für die elektronische Regelung des Systems, insbesondere für den vollautomatischen, situationsbedingten Wechsel vom Verbrennungs- auf den Elektromotor (ZEV) und umgekehrt. Dieser Modus bringt die fahrdynamischen Eigenschaften des weltweit ersten Full-Hybrid-Diesels ohne Zutun des Fahrers bestmöglich zur Geltung. Die Kraftübertragung erfolgt entweder vom Dieselmotor nur auf die Vorderräder oder vom Elektromotor nur auf die Hinterräder. In diesem Modus werden die bestmöglichen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte erreicht. Schaltübergänge, Drehzahlschwellen des HDi-Motors und Einsatzphasen des Elektromotors sind im Hinblick auf einen möglichst niedrigen Gesamtkraftstoffverbrauch optimiert. Im Stadtverkehr zum Beispiel ist der Dieselmotor des 3008 HYbrid4 doppelt so häufig abgeschaltet wie bei anderen Peugeot-Baureihen mit e-HDi-Technologie (STOP & START-System der neuesten Generation).
  • ZEV (Zero Emission Vehicle) symbolisiert den erweiterten Elektrobetrieb. In diesem Modus entstehen keinerlei Schadstoffemissionen oder Lärmbelästigungen. Der Fahrer kann die ZEV-Option auch selbst aktivieren, zum Beispiel beim Fahren im Stadtverkehr, beim Rangieren oder einfach nur, um seine Passagiere mit dem lautlosen Elektroantrieb zu verblüffen. Im reinen Elektromodus kann der 3008 HYbrid4 bis zu 60 km/h schnell fahren und eine Strecke von rund vier Kilometer Länge zurücklegen. Diese Angaben sind naturgemäß abhängig von der Beladung des Fahrzeugs, dem Straßenverlauf und vom Fahrverhalten. Je mehr Leistung der Fahrer abruft, desto schneller ist die rekuperierte Energie verbraucht. Sinkt der Batterieladestand unter das Mindestniveau für den reinen Elektrobetrieb ab, wechselt das System vollautomatisch in das Fahrprogramm „Auto“ und startet den Verbrennungsmotor. Im regulären ZEV-Modus wird das Zuschalten des Verbrennungsmotors auf intensivere Beschleunigungsvorgänge beschränkt, sobald die Hochspannungsbatterien 50 Prozent Ladestand erreicht haben.
  • 4WD bedeutet Kraftübertragung an alle vier Räder.Für mehr Traktion arbeiten in diesem Modus beide Motoren gleichzeitig. Der Dieselmotor treibt die Vorderachse an, der Elektromotor die Hinterachse. Bis zu 40 Prozent des Drehmoments können je nach Bodenhaftung und Geschwindigkeit bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten auf die Hinterachse entfallen. Entscheidend dafür sind Untergrund und Schlupf. Die elektronischen Steuergeräte berechnen präzise, wie viel Kraft an die Hinterräder geleitet werden kann, um den Energieverbrauch zu begrenzen. Da die Hinterachse emissionsfrei angetrieben wird, ist dieser Modus auch unter ökologischen Gesichtspunkten attraktiv. Ein mit HYbrid4-Technologie ausgestattetes Fahrzeug verfügt bei niedriger Geschwindigkeit über die Traktion eines SUV (Sports Utility Vehicle): Schlammige Feldwege oder verschneite Straßen stellen also kein Hindernis dar. Selbst mit leeren Batterien und unabhängig vom gewählten Fahrprogramm steht der Antrieb aller vier Räder noch zur Verfügung. Der Starter-Generator kann beachtliche 8 kW Leistung direkt an den Elektromotor abgeben. Diese Zusatzenergie reicht aus, um in kritischen Situationen den Vortrieb zu gewährleisten, zum Beispiel beim Anfahren auf unbefestigtem Untergrund.
  • Sport steht für kürzere, sportliche Schaltvorgänge bei höheren Drehzahlen. Das Potenzial der 200 PS des 3008 HYbrid4 wird in diesem Modus voll ausgeschöpft, um noch dynamischere Fahrleistungen zu erbringen. Das Zusammenwirken von Verbrennungs- und Elektromotor („Boost-Effekt“) setzt mehr Durchzugskraft frei, die von den vier Antriebsrädern unter der Vorgabe „kontrollierte Leistung“ optimal auf die Straße gebracht wird. Das garantiert eine erhöhte Fahrstabilität und ein sehr intensives, ausgesprochen sportliches Fahrerlebnis. Dank der aufwändig konstruierten Mehrlenkerhinterachse, die hohe Fahrstabilität garantiert, ist die beeindruckende Fahrdynamik des 3008 HYbrid4 in diesem Modus uneingeschränkt erlebbar.

Spitzentechnologie für eine breite Zielgruppe

Der Technologieführer für Dieselantriebe Peugeot ist weltweit der erste Automobilhersteller, dem es gelungen ist, die Vorteile der Selbstzündertechnik mit denen des Elektroantriebs in einem beispiellos effizienten Hybridantrieb zu vereinen. Der 3008 HYbrid4 empfiehlt sich damit als ideales Fahrzeug für Kunden, die ein Auto mit Spitzentechnologie besitzen wollen, und für alle, die nach immer besseren Leistungen im Hybridsegment verlangen.

Moderne Dieselmotoren haben einen deutlich höheren thermodynamischen Wirkungsgrad als Benzinmotoren, was sich bei gleichem Hubraum in einem Verbrauchsvorteil von ungefähr 30 Prozent niederschlägt. In Kombination mit einem Elektromotor ermöglicht das eine signifikante Verbrauchs- und Schadstoffreduzierung, mit der Peugeot erneut seine führende Rolle bei Umwelteffizienz und Umweltbewusstsein im Automobilbau unter Beweis stellt.

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