Anbieter zum Thema
Keine mechanische Verbindung zwischen Front- und Heck-Aggregat
Der parallele, elektronisch gesteuerte Antriebsstrang ermöglicht Verbrennungs- wie Elektromotor eine hervorragende Leistungsausbeute, da es zwischen dem Front- und dem Heck-Aggregat keine mechanische Verbindung gibt und somit keine Antriebsenergie verloren geht. Die Synchronisation der Aggregate erfolgt elektronisch „by wire“. Sie können einzeln oder zusammen arbeiten. Anders als bei einem Allradsystem mit konventionellen Komponenten unterliegen Innenraumvolumen und -design daher keinerlei konstruktionsbedingten Zwängen wie z.B. einem platzraubenden Kardantunnel. Das großzügige Platzangebot des 3008 bleibt somit auch bei der HYbrid4-Variante vollständig erhalten.
Euro5-Motor mit 1997 cm3 Hubraum
Der Euro5-Motor mit 1997 cm3 Hubraum entwickelt eine maximale Leistung von 120 kW bei 3850 Umdrehungen U/min und ein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 1750 U/min. Ermöglicht werden diese Werte durch einen Brennraum der neuen Generation vom Typ ECCS (Extreme Conventional Combustion System), einen Turbolader mit variabler Geometrie und extrem schnellem Ansprechverhalten sowie einer Hochdruckpumpe mit bis zu 2000 bar Druck im Common-Rail-System und Acht-Loch-Magnetspulen-Einspritzdüsen. Wie bei allen Peugeot-Dieselmotoren kommt das bewährte und hocheffiziente Rußpartikelfiltersystem FAP mit Octosquare-Geometrie und dem Additiv „Eolys“ zum Einsatz. Der Permanent-Magnet-Synchronelektromotor besitzt eine Dauerleistung von 20 kW (27 PS; maximal 27 kW bis 7500 U/min und ein Drehmoment von 100 bzw. maximal 200 Nm.
Höchste Funktionalität, konkurrenzloses Konzept
Zum Start seiner modularen Hybridtechnologie setzt Peugeot ganz bewusst auf den 3008. Seit dem Launch der Baureihe im Jahr 2009 verkörpert der 4,37 m lange Kompaktwagen ein außergewöhnliches, nahezu konkurrenzloses Fahrzeugkonzept. Der Crossover von Peugeot kombiniert erstmals die besten Eigenschaften von Sports Utility Vehicle (SUV), Van und Limousine. Damit steht er wie kein zweites Modell für Modernität, Variabilität und Fahrvergnügen.
Automatisches Zusammenspiel
Das elektronische Steuergerät PTMU (Power Train Management Unit) regelt automatisch und auf jederzeit nachvollziehbare Weise die unterschiedlichen Betriebsarten des Verbrennungs- und des Elektromotors unter dem Gesichtspunkt der Verbrauchsoptimierung. Die Leistungselektronik fungiert als Wechselrichter und Spannungswandler. Der Wechselrichter variiert über eine Modulierung des Stromflusses aus der Hochspannungsbatterie das Drehmoment. Die Spannung liegt dabei zwischen 150 und 270 V. Der Spannungswandler (Konverter) transformiert die 200 V der Batterie auf 12 V für die Stromverbraucher im Bordnetz. Beim
3008 HYbrid4 sind diese Bauteile extrem kompakt ausgeführt, um sie möglichst platzsparend in das Fahrzeug integrieren zu können.
Verbrennungsmotor für außerstädtische Fahrten
Der optimale Einsatzbereich des Verbrennungsmotors – im Falle des 3008 HYbrid4 also ein Zweiliter-Diesel – sind außerstädtische Fahrten auf Landstraße und Autobahn. Mit seiner maximalen Effizienz und Variabilität garantiert der kultivierte Dieseldirekteinspritzer mit dem serienmäßigen Rußpartikelfiltersystem FAP auf ideale Weise das Mobilitätsversprechen eines modernen Automobils.
Der E-Motor hilft, wo er kann
Im Bereich des geringsten Wirkungsgrades des Verbrennungsmotors – insbesondere beim Anfahren, beim Fahren mit niedriger Geschwindigkeit und im Schubbetrieb (Energierückgewinnung) – ergänzt oder ersetzt der Elektromotor den Selbstzünder. Somit kommt der Elektromotor genau dann zum Einsatz, wenn er seine Stärken voll ausspielen kann: bei Stadtfahrten und im urbanen Umfeld, abgasfrei und lautlos.
Im Modus „Sport“ oder „4WD“ arbeiten beide Motoren gleichzeitig
Beherztes Gasgeben im Modus „Sport“ oder „4WD“ bewirkt, dass beide Motoren gleichzeitig arbeiten und mit vier angetriebenen Rädern beeindruckende Beschleunigungs- und Überholvorgänge ermöglichen. Ein kräftiger Tritt aufs Gaspedal macht sich mit dem sogenannten „Boost“-Effekt bemerkbar – einer unmittelbaren Leistungssteigerung, die vergleichbar ist mit dem Overboost-Effekt bei wesentlich hubraumstärkeren Verbrennungsmotoren.
Wird die gesamte Systemleistung des HYbrid4 beispielsweise im Sport-Modus abgerufen, stehen dem markanten Fünftürer fulminante 450 Nm Drehmoment zur Verfügung und 147 kW Leistung, also die 120 kW des 2,0-l-HDi FAP plus die kurzzeitige Spitzenleistung des Elektromotors von 27 kW.
(ID:37703890)