Messen & Testen Trends bei kostengünstigen Mess- und Testgeräten

Autor / Redakteur: Michael Schlagenhaufer * / Margit Kuther

Zahlreiche Test- und Messgeräte überschwemmen den Markt. Der Artikel hilft, leistungsfähige und dennoch preiswerte Prüfstände zu realisieren.

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Oszilloskope: Das Digitalangebot von VOLTCRAFT beginnt mit dem DSO-1062D 2-Kanal-Digital-Speicheroszilloskop zum Preis von unter 360 €.
Oszilloskope: Das Digitalangebot von VOLTCRAFT beginnt mit dem DSO-1062D 2-Kanal-Digital-Speicheroszilloskop zum Preis von unter 360 €.
(Bild: MCG.Studios / Conrad)

Stromversorgungen, Funktionsgeneratoren, Oszilloskope und Multimeter sind die grundlegenden Testeinrichtungen in jedem Labor in Test-, Wartungs- oder F&E-Abteilungen von Unternehmen, die in der Elektronikentwicklung/-fertigung tätig sind.

Diese Geräte sorgen für die Inbetriebnahme einer Leiterplatte, legen Testsignale an, messen Spannungen und überprüfen Signalformen nach dem Anlegen verschiedener Eingangssignale. Genau wie die zu testenden Komponenten haben sich auch die Test-instrumente im Laufe der Jahre erheblich weiterentwickelt: immer mehr Funktionen auf kleinerem Raum, mehr Leistungsfähigkeit und höhere Genauigkeit sowie eine einfachere Anwendung.

Kommerzielle Testgeräte gibt es seit den Anfängen der Elektronikindustrie, als Entwicklern schnell klar wurde, dass neue Produkte nicht ohne hinreichende Tests und Messungen entwickelt und vermarktet werden konnten.

Ein neues Messgerät zahlt sich oft aus

Einige der heutigen Top-Marken haben ihre Wurzeln in diesen Anfängen der Branche und sind heute führend in der Testgeräteentwicklung – vor allem für drahtlose Kommunikation und schnelle Netzwerke.

Allerdings gibt es auch eine Nachfrage nach hochqualitativen Test- und Messgeräten zu günstigen Preisen. Conrad bietet zu diesem Zweck seine Eigenmarke VOLTCRAFT an, die von Spezialisten im Conrad Technologie Center (CTC) in Europa entwickelt wird. Der Anreiz für Entwickler und Testabteilungen, ihre Test- und Messgeräte aufzurüsten, ist von Gerät zu Gerät verschieden.

Wer ein Oszilloskop mit unzureichender Bandbreite oder zu wenig Speicher einsetzt, ist eher bereit, in ein Neugerät zu investieren. Der Austausch einer Stromversorgung, die über viele Jahre eine stabile Spannung geliefert hat, ist jedoch schwieriger zu vermitteln. Neue Modelle bieten jedoch meist Vorteile wie eine höhere Genauigkeit, geringeres Rauschen und eine kleinere Baugröße.

Alternativen für große, sperrige Stromversorgungen

Der Platz in heutigen Testlabors und Fertigungslinien kann begrenzt sein. Große, sperrige Stromversorgungen sind daher unpraktisch. Hinzu kommt, dass Entwickler verschiedene Versorgungsspannungen für das gleiche Board benötigen und die Digital-Betriebsspannung 3,3 V oder weniger betragen muss, z.B. 2,5 oder 1,8 V.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, sind kompakte Stromversorgungen mit mehreren Ausgängen erforderlich, die eine hohe Genauigkeit bei der Bereitstellung niedriger Spannungen bieten. Hinzu kommt, dass eine Stromversorgung mit geringem Ausgangsspannungsrauschen bei niedrigen Betriebsspannungen immer wichtiger wird.

Kombination aus Schaltwandlung und linearer Nachregelung

Um diese Anforderungen zu erfüllen, bieten heute bestimmte Einheiten eine Kombination aus Schaltwandlung und linearer Nachregelung für einen rauscharmen Ausgang. Der Anwender kann dabei die Ausgangsspannung digital regeln. Die Preise für Stromversorgungen werden durch die Ausgangsleistung oder Funktionsvielfalt bestimmt. Kleinere Benchtop-Einheiten mit 50 bis 100 W Leistung sind für unter 120 € erhältlich.

Anspruchsvollere Stromversorgungen bieten programmierbare Funktionen wie einen Funktionsgenerator und mehrere Ausgangskanäle zwischen 200 und 300 W für ein größeres Leistungsbudget. Das VOLTCRAFT-Angebot bietet eine große Auswahl einfacher Linear-Stromversorgungen mit einem oder zwei Ausgängen bis hin zu Schaltnetzteilen mit mehreren Ausgängen – und das zu einem wettbewerbsfähigen Preis.

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