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Authentifizierung beeinflusst die Anlaufzeit
Eine WiFi-Authentifizierung beeinträchtigt den Datendurchsatz normalerweise nicht, kann aber die Anmeldedauer am WiFi-Netz verlängern. Die Zeitspanne hängt weitgehend von der Rechenleistung und der Länge der benutzten Zertifikatschlüssel ab. Kommen lange Schlüssel zum Einsatz (2048 oder 4096 Bit), kann die Anmeldung am WiFi-Netz durchaus mehrere Sekunden oder sogar Minuten in Anspruch nehmen.
Soll ein Gerät die meiste Zeit im Standbymodus betrieben werden, sich andererseits schnell am Netzwerk anmelden und die Kommunikation aufnehmen, sollten Sie gründlich analysieren, wie stark die Authentifizierung die Anlaufzeit beeinflusst.
WiFi wurde nicht auf Energieeffizienz ausgelegt
Im Gegensatz zu Funktechnologien wie Bluetooth oder 802.15.4 wurde WiFi nicht auf Energieeffizienz ausgelegt. Viele WiFi-Applikationen, speziell in portablen Geräten, setzen jedoch einen Energie sparenden Betrieb voraus. Daher ist wichtig zu wissen, wie viel Strom ein WiFi-Modul im Sendebetrieb benötigt, um Rückschlüsse auf die max. Stromaufnahme ziehen können. Typische Werte liegen bei 300 bis 500 mA bei 3,3 V.
Darüber stellt sich die Frage, wie viel Strom das Modul zieht, wenn keine Daten über die WiFi-Schnittstelle übertragen werden. Sollte die Stromaufnahme eines Moduls Ihre Vorgaben überschreiten, stehen Ihnen möglicherweise dennoch einige Optionen zum Strom sparen offen: Bei manchen WiFi-Embedded-Lösungen lässt sich das WiFi-Subsystem abschalten, wenn es nicht benötigt wird. Dies könnte bei Applikationen, die Daten abfragen und dann periodisch über das WiFi-Netz weiterleiten, eine akzeptable Lösung darstellen.
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