Embedded WiFi

Tipps zur Auswahl einer integrierten WiFi-Lösung

Seite: 7/10

Anbieter zum Thema

Unterstützung für 802.11d ist wünschenswert

Eine weitere Option zur Konfiguration des Moduls auf die regionalen Bedürfnisse eröffnet sich durch eine Funktionalität, die in der IEEE 802.11d definiert wurde. Access Points können nämlich Informationen über die lokal anzuwendenden Regionseinstellungen senden. Diese Informationen kann der WiFi-Client automatisch auswerten und so für die richtige Einstellung sorgen. Werden Ihre Geräte in viele verschiedene Länder geliefert, so ist Unterstützung für 802.11d wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich.

Die Ausprägung des WiFi-Netzes (z.B. 802.11b oder 802.11g) kann einen groben Anhaltspunkt für die Leistungsfähigkeit eines WiFi-Gerätes geben. Auch wenn ein Gerät eine theoretische Datenrate bis zu 54 MBit/s bewältigen kann, heißt das noch lange nicht, dass dieser Durchsatz auch erreicht wird: Erstens liegt der typische Durchsatz eines WiFi-Gerätes bei weniger als der Hälfte der max. Datenrate; zweitens zeigen Embedded-Lösungen eine Tendenz zu geringeren Durchsatzraten als beispielsweise ein Notebook-Computer.

Typische erzielbare Datenraten ermitteln

Daher ist es wichtig, die typischen erzielbaren Datenraten zu ermitteln, sei es durch Befragung Ihres Lieferanten oder eigene Tests.

Darüber hinaus können manche Sicherheitsoptionen die Leistungsdaten beeinträchtigen. Eine Verschlüsselung reduziert den Durchsatz manchmal um den Faktor zehn oder mehr.

Generell ergibt ein Betrieb ohne Verschlüsselung die höchsten Datenraten. WEP und TKIP/WPA, die beide die relativ einfache RC4-Verschlüsselung nutzen, bremsen weniger als CCMP/WPA2 mit ihrer relativ komplexen AES-Verschlüsselungshardware. Das muss aber nicht immer stimmen: Manche Systeme mit AES-Hardwarebeschleunigung erreichen für die CCMP-Verschlüsselung bessere Werte als für WEP oder TKIP. Auch hier sollten Sie nach Benchmarks fragen oder eigene Tests durchführen.

(ID:305666)