Batterieloser Funksensor Thermogenerator versorgt Funksensor mit Energie

Redakteur: Ute Drescher

Micropelt, der Freiburger Spezialist für Dünnschicht-Thermoelektrik im Chipformat, versorgt Funksensoren nicht mit einer Battertie sondern mit einem Thermogenerator. Der Funksensor TE-Power Node bezieht seine Energie aus Temperaturunterschieden. Schon wenige Grad Temperaturunterschied genügen, um Messwerte per Funk zu übertragen.

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Beim Funksensor TE-Power Node der Micropelt GmbH sitzen auf einer Aluminium-Grundplatte von 60 mm x 27 mm ein oder zwei Dünnschicht-Thermogeneratoren (MPG-D751). Je nach Bedarf lässt sich so die erforderliche Energieversorgung anpassen.

Über den Thermogeneratoren befindet sich ein ebenfalls aus Aluminium gefertigter Sockel, auf dem sich unterschiedliche Kühlkörper befestigen lassen. So kann der Anwender die jeweils am besten geeignete Variante des thermischen Pfads im Direktvergleich schnell ermitteln. Der aufsteckbare Gleichstromwandler verfügt über einen nach Energiebedarf konfigurierbaren Speicherkondensator.

2 In Kombination mit der eingeführten Ultra-Low-Power-Technologie von Texas Instruments lassen sich IEEE-Funknetze sowie spezielle Lösungen realisieren. (Archiv: Vogel Business Media)

Dieser liefert dem Spannungsregler die Energie für das ebenfalls steckbar ausgeführte Sensor- und Funkmodul, das mit der bereits gut eingeführten MSP430/CC25xx Ultra-Low-Power-Technologie von Texas Instruments (TI) aufgebaut wurde. Damit lassen sich IEEE 802.15.4 kompatible Funknetze ebenso realisieren, wie spezielle Lösungen mit weiter optimiertem Energiebedarf.

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