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Star Trek interaktiv - 10 Spiele-Klassiker

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The Rebel Universe (1987)

Das britische Softwarehaus Beyond ist heute fast vergessen, zählte Mitte der achtziger Jahre aber zu den Pionieren der Computerspiele-Szene in Europa. Eine der Perlen der britischen Programmierer war das Star Trek-Abenteuer „The Rebel Universe“, das 1987 erschien.

Das Benutzer-Interface von „The Rebel Universe“ war für seine Zeit revolutionär. Das Star Trek-Abenteuer war eines der ersten Spiele, das die Fähigkeiten der 16-Bit-Computer wie Atari ST und Amiga voll ausreizte.
Das Benutzer-Interface von „The Rebel Universe“ war für seine Zeit revolutionär. Das Star Trek-Abenteuer war eines der ersten Spiele, das die Fähigkeiten der 16-Bit-Computer wie Atari ST und Amiga voll ausreizte.
(Bild: Beyond Software/Firebird)

An der Spielefront dominierte zwar noch der Commodore 64, aber mit dem Atari ST und dem Amiga standen die Nachfolger schon bereit, zudem wurde auch der IBM-PC als Spieleplattform zunehmend attraktiv. Daher wurde „The Rebel Universe“ für eine breite Palette an Geräten veröffentlicht.

Es gilt aber als eines der ersten Spiele, das die Grafikfähigkeiten der 16-Bit-Systeme so richtig ausnutzte. Erstmals waren die Gesichter der Crewmitglieder in für die damalige Zeit gut aufgelösten Grafiken zu bewundern. Zudem machte das Spiel reichlich Gebrauch von der mausbasierten Point & Click--Bedienung, die mit dem Amiga und dem Atari ST Einzug in die Spielzimmer hielt.

Der Spieler findet sich in der Rolle von Captain Kirk wieder, der mit der Enterprise einen Raumsektor befreien soll, der von einem Psi-Transmitter (nein, fragen Sie nicht, was das sein soll) der Klingonen kontrolliert wird. Der Spieler kann die einzelnen Crewmitglieder ansteuern, um ihnen Befehle zu erteilen, dabei ist Sulu für die Navigation zuständig, Chekov für die Waffen, Spock für die wissenschaftliche Analyse und Uhura für die Kommunikation.

Das Spiel war außerordentlich schwer zu lösen, da einige Raumsektoren mit sogenannten „Catastrophe Pods“ infiziert waren, die mit der Zeit die Außenhülle des Schiffes zersetzten.

Diese Pods waren Eier einer außerirdischen Lebensform und konnten nur durch Sprünge zu Planeten mit einem sogenannten „Orbital Discontinuum“ vom Schiff gelöst werden. Die Spieler mussten daher den simulierten Weltraum sorgfältig kartografieren, um zu sehen, welches System sie ansteuern mussten, um die fatale Last abzuschütteln. Viele Spieler empfanden dieses Feature seinerzeit als unnötig unfair. Dennoch wurde „The Rebel Universe“ vor allem bei Usern des Atari ST zu einem kleinen Klassiker.

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