Mobilgeräte Optimale Displays für mobile Anwendungen

Autor / Redakteur: Joachim Bleckmann* / Andreas Mühlbauer

Mobilgeräte sind schon heute weit verbreitet. Die große Mehrheit von ihnen ist mit LCDs ausgestattet. Doch welche der verfügbaren Displaytechnologien sind am geeignetsten und welche werden sich durchsetzen? Unser Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen Mobil-Displays.

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Mobile Anwendungen gehören immer mehr zum Alltag. Vor wenigen Jahren musste noch mühsam ein Zugang zum Internet gesucht werden. Heute bieten bereits viele Cafés und Bars einen kostenlosen Zugang für ihre Gäste. Mit GPRS, UMTS und in Zukunft LTE, (Long Term Evolution), kann man sich fast überall einloggen. Worüber auch immer der Anwender sich mit dem Internet verbindet, es ist immer ein Display dabei.

Die Hersteller unterscheiden die Ausrüstung für die mobile Verbindung mit dem Internet nach der Größe der Geräte. Die kleinste Klasse sind die Smartphones bzw. PDAs. Standard bei diesen Telefonen ist ein Display mit 2,8" und QVGA- oder VGA-Auflösung. Besser ausgerüstete Typen haben Displays bis zu 3,8" mit einer Auflösung von 800 × 480. Ein Beispiel dafür ist das HTC Touch HD. Dazwischen tummeln sich sämtliche Mitbewerber – auch Apples iPhone mit einer Auflösung von 320 × 480 und 3,5" Diagonale.

RGBW im Kampf gegen helles Sonnenlicht

Diese Displays sind fast immer nur transmissiv, und der Anwender hat bei der Benutzung in der Sonne Probleme mit der Lesbarkeit. Transflektive Displays werden bei diesen Geräten so gut wie nicht eingesetzt. Zu den wenigen Ausnahmen zählen einige der neueren Smartphones von HTC, das Sony Clié N770 und das FSC Loox C550/N560. Die meisten Hersteller setzen auf große Helligkeit durch entsprechend leistungsfähige LEDs und die höhere Lichtdurchlässigkeit rein transmissiver Displays. Damit sind in Räumen und bei bewölktem Himmel brillante Bilder möglich. Bei Sonnenschein ist so gut wie nichts zu sehen.

Eine konsequente Anwendung dieser Technik, mit möglichst viel Helligkeit gegen das Umgebungslicht anzukommen, sind so genannte RGBW-Displays. Dabei wird zusätzlich zu den drei Farbdots pro Pixel ein weißer Farbdot hinzugefügt. Bei direktem Sonnenauflicht ist diese Technik jedoch ebenfalls überfordert. Dennoch lässt sich damit mehr Helligkeit ohne zusätzliche Leistung erreichen.

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