COG Deutschland Obsolescence Management hat in Deutschland einen hohen Stellenwert
Zum ersten diesjährigen Quartalstreffen der Component Obsolescence Management Group (COG) Deutschland kamen insgesamt 41 Unternehmensvertreter in Bremen zusammen. Diese große Resonanz sowie der Anstieg der Mitgliederzahl auf 57 zeigen, dass dem Obsolescence Management in deutschen Unternehmen inzwischen ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.
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Für das laufende Jahr sieht Hans-Peter Leue, Presseverantwortlicher des COG Deutschland e.V., weitere Wachstumsmöglichkeiten: „Wir bekommen viele Anfragen von Interessenten, die sich vor allem aus Kostengründen mit dem Thema beschäftigen müssen. Sind erst einmal wegen der Nichtverfügbarkeit von Bauteilen hohe Kosten entstanden, ist der Spielraum begrenzt. Wir bei der COG diskutieren daher mit unseren Mitgliedern vor allem, wie man proaktiv vorbeugen kann. Das beinhaltet die Integration der Obsolescence-Problematik in das unternehmensinterne Risikomanagement sowie die Entwicklung geeigneter Strategien. Unsere Erfahrungen auf diesem Gebiet sind inzwischen sehr gefragt.“
Diskussionsthema Plagiate
Beim Quartalstreffen in Bremen diskutierten Mitglieder und Gäste der COG darüber hinaus mit den COG-Kollegen aus UK über deren Erfahrungen und Risiken mit gefälschten Bauteilen (Plagiaten) sowie über die Praxistauglichkeit eines Abkündigungsvorhersagemodells. Das nächste Quartalsmeeting der COG Deutschland e.V. findet am 05.06.2008 in Hennigsdorf bei Berlin statt. Für Nichtmitglieder sowie Journalisten ist die erstmalige Teil nahme an einem Treffen kostenlos. Möchte ein Nichtmitglied mehrfach an einem Quartals meeting teilnehmen, fällt eine Gebühr von 450 € pro Person und Treffen an.
Obsolescence-Probleme frühzeitig erkennen
Die Component Obsolescence Group (COG) Deutschland ist eine Vereinigung, die sich mit der Problematik obsolenter Bauteile beschäftigt. Die Interessengruppe für Deutschland wurde im April 2004 nach dem Vorbild der englischen COG gegründet und fördert den Informationsaustausch zwischen ihren Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten Bauelementen oder aufgekündigtem Softwaresupport und entwickelt Hilfsmittel zur Unterstützung ihrer Mitglieder in deren täglichen und langfristigen Geschäftsvorhaben. Auf diese Weise können Obsolescence-Probleme frühzeitig erkannt und ihre Auswirkungen minimiert werden. Eine breite Mitgliederbasis sorgt für Geschäftsvorteile in Form von geteilten „Best Practices“ und somit reduzierten Kosten.
Namhafte Gründungsmitglieder
Zu den Gründungsmitgliedern der COG gehören AERONAVAL Ingenieurtechnik GmbH & Co KG, AOA Apparatebau Gauting GmbH, Autoflug GmbH, Bombardier Transportation (Propulsion & Controls) Germany GmbH, Deuta-Werke GmbH, EADS Deutschland GmbH, GIRA GmbH & Co.KG, Hella KGaA Hueck & Co, Hörmann-Funkwerk-Kölleda GmbH, IHS Technologies GmbH, KAMAKA Electronic GmbH, Litef GmbH, mocom software GmbH & Co KG, municom GmbH, Productivity Engineering GmbH, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Spoerle Electronic GmbH, WABCO GmbH & Co. OHG und Walter Dittel GmbH.
Der Vorstand der COG besteht aus Detlef Blum (erster Vorsitzender), Bombardier Transportation (Propulsion & Controls) Germany GmbH, Ludger Penkhues (zweiter Vorsitzender), Autoflug GmbH, Roland Karasch (Kassenwart), KAMAKA Electronic GmbH, Hans-Peter Leue, Hella KGaA Hueck & Co. und Frank Schimmelpfennig, GIRA GmbH & Co. KG.
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