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Micro-USB-Technik

Mit Micro-USB-Steckern können Hersteller die Entwicklung von dünneren und leichteren mobilen Geräten weiter vorantreiben. Molex hat sieben Baureihen von Micro-USB-Buchsen Typ ‚B‘ und Typ ‚AB‘ in einer Auswahl unterschiedlicher Versionen für oberseitige, unterseitige oder mittige Montage entwickelt, sowie eine Reihe von vorkonfektionierten USB ‚A‘-/Micro-USB-‘B‘-Kabeln. Diese Stecker haben eine Einführung am Steckergehäuse, die das blinde Einstecken einer Buchse in einen Stecker vereinfacht (Bild 3). Eine lasergeschweißte Metallschirmkonstruktion erhöht die Schweißnahtfestigkeit und vermeidet eine Beschädigung des Steckers bzw. der Buchse durch senkrechte oder horizontale (Zug-) Spannungen. Die Haltbarkeit wird mit mehr als 10.000 Steckzyklen angegeben, ein passiver Verriegelungsmechanismus sorgt für höhere Ausziehkräfte.
Set für tragbare Geräte
Die USB 2.0-kompatible Produkfamilie HandyLink im Raster von 0,8 mm, die Steckverbinder, vorkonfektionierte Kabel und Zubehör umfasst, ist für tragbare Geräte konzipiert. Zur Familie gehört z.B. eine rechtwinklige SMT-Buchse, eine Kabel- und PCB-Version des Steckers, senkrecht und parallel montierte I/O-Stecker für Docking-Stationen sowie zahlreiche konfektionierte Kabel. Die Druckkontakt-Ausführung gewährleistet eine langfristige Zuverlässigkeit mit 20.000 Steckzyklen. Die Strombelastbarkeit beträgt 1,5 A Dauerstrom (bis zu 3,0 A je nach der Schaltungskonfiguration). Die integrierte Verriegelung gewährleistet Schutz gegen elektrostatische Entladung und eine hohe mechanische Sicherheit.
Gemeinsam mit Herstellern entwickelt Molex kundenspezifische I/O-Steckverbinder für Geräte bei denen individuelle Lösungen für den Einsatz von Teststreifen notwendig sind.
Therapieausrüstung
Auch die Hersteller von Therapiegeräten machen ihre Ausrüstung portabel und vereinfachen die Benutzerschnittstellen. Durch diese relativ einfachen Änderungen können die Geräte auch außerhalb medizinischer Einrichtungen eingesetzt werden. Mit Fine-Pitch-Wire-to-Board-, Board-to-Board- und Leistungssteckverbindern sowie der Möglichkeit, Platinen durch flexible Kupfereinheiten zu ersetzen, lassen sich Gerätegröße und Kosten senken. Flexible Kupferschaltungen sind eine hervorragende Lösung für Packaging-Probleme. Von Hochgeschwindigkeitssignalen bis zur Leistungsversorgung können mit flexiblen Schaltungen Anwendungen abgedeckt werden, für die standardmäßige starre Leiterplatten oder Kabel ungeeignet sind.
Bei engen Platzverhältnissen, rauen Umgebungsbedingungen, oder wenn die Möglichkeit zum Biegen des Substrats nicht gegeben ist, ist eine Flex-Baugruppe die einzige Möglichkeit, eine einteilige Lösung für Packaging-Probleme zu gewährleisten – separate Leiterplatten, Kabel und Stecker werden nicht mehr benötigt.
Benutzerschnittstellen bei Thearpiegeräten
Zur Optimierung der Benutzerschnittstellen von Therapiegeräten werden von Komponentenherstellern gemeinsam mit den Geräteherstellern auch kundenspezifische Tastaturlösungen entwickelt, wie z.B. Membranschaltfolien, Schaltfolien mit integrierten LEDs oder Frontplattentastaturen mit PCB-Substrat (sowohl in passiver als auch in aktiver Ausführung), Folientastaturen (Polyester und Metall), Silikongummi-Tastaturbaugruppen oder kapazitive Schalter.
Bei kapazitiven Berührungsschaltern gibt es keine beweglichen Teile, die verschleißen oder die Zuverlässigkeit des Produkts beeinträchtigen können. Es handelt sich dabei um einen kundenspezifischen Sensorstromkreis, der auf einer Leiterplatte, Polyimid- oder Polyester-Schaltung implementiert ist. Wenn ein Finger oder ein leitfähiges Objekt in das Feld eintritt, wird die Änderung der Kapazität detektiert. Durch Hintergrundbeleuchtung ergibt sich eine äußerst elegante Konstruktion.
Nahtlose Tastaturoverlays lassen sich leicht reinigen und sind in zahlreichen Optionen z.B. mit unterschiedlichen Farben und Texturen erhältlich. Die kapazitive Sensortechnik ist gegen verschiedene Chemikalien, Verschmutzungen und elektromagnetische Strahlungen beständig. Dadurch ist das Produkt robust und haltbar und somit gut geeignet für die Anwendung im medizinischen Bereich. Overlay-Optionen sind z.B.: Glas, Polykarbonat, Polyester, Leder, Holz oder Acryl – praktisch jedes nicht leitfähige Material.
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