Steckverbinder für die Medizintechnik

Minimierte Bauformen und kleine Raster

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Bildgebende Diagnostik

Bei MRT-, CT- oder Ultraschallgeräten müssen Bilder in Echtzeit erzeugt, verarbeitet und gespeichert werden. Die technischen Entwicklungen, die von den Herstellern in ihren Geräten implementiert werden, erfordern die schnelle und nahtlose Verarbeitung immer größerer Datenmengen. Dies bedingt den Einsatz von Hochgeschwindigkeitssteckverbindern im Bereich der Backplane-, Speicher- und I/O-Steckverbinder.

Produkte wie Impact, GbX I-Trac, GbX und hoch dichte MicroTCA-Backplanes oder Speicherprodukte wie z.B. Komponenten für Serial ATA, Komponenten für Serial Attached SCSI und das Anschlusssystem iPass sind mit einer integrierten internen Schirmung konzipiert und bieten dadurch eine hohe Leistungsfähigkeit bei diesen höheren System- und Speichergeschwindigkeiten. Der Impact-Backplanesteckverbinder bietet Datenraten bis 25 GBit/s und eine Signaldichte bis zu 80 differenziellen Paaren pro Zoll. Die breitseitengekoppelte Übertragungstechnologie verringert das Nebensprechen und bietet eine hohe Signalbandbreite bei minimalen Leistungsschwankungen zwischen den differenziellen Paaren innerhalb des Systems.

Bild 4: Beispiel für einen DisplayPort-Steckverbinder für Patientenanzeigen von bildgebenden Systemen mit höherer Auflösung (Archiv: Vogel Business Media)

Auch neuere digitale Anzeigeschnittstellen wie DVI, HDMI oder DisplayPort werden in steigendem Maß als Standardschnittstellen für Patientenanzeigen von bildgebenden Systemen eingesetzt, da sie eine bessere Auflösung als vorhandene analoge Anzeigen bieten (Bild 4).

Dermot Bryne ist Produktmanager bei molex in Lisle, USA.

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