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Informationen im Laufe des Produktionsprozesses aktualisieren
Ein weiteres Merkmal der RFID-Lösungen ist, dass sie sich jederzeit programmieren lassen, um zusätzliche Informationen über die einzelne Leiterplatte aufzunehmen, etwa
- Herstellerdaten
- Typenbezeichnung oder Bestellnummer
- Produktionsdatum
- Konfigurationsstatus, oder
- Softwareversion
Diese Informationen können zudem im Laufe des Produktionsprozesses aktualisiert werden, sollte sich einer der Parameter ändern. Ein RFID-Chip sollte daher hinreichend Speicherkapazität für die zur Rückverfolgung nötigen Daten enthalten.
Herausforderungen für RFID-Lösungen
Die Implementierung der RFID-Technik ist mit Herausforderungen verbunden. Einen Stolperstein stellte bislang die Tatsache dar, dass das Montieren eines RFID-Chips Spezialkenntnisse im HF-Design voraussetzte, um z.B. das Design der Antenne, der zugehörigen Filter und der Impedanzanpassungsschaltung vornehmen zu können.
So wird die Anpassungsschaltung für die Antenne zum Erreichen der erforderlichen Empfindlichkeit benötigt. Ihr Design kann sich angesichts der knappen Platzverhältnisse auf der Leiterplatte kompliziert gestalten. Die Größe des RFID-Chips selbst entscheidet mit über die benötigte Fläche, und es ist notwendig, diesen Baustein exakt auf die Antennenstruktur der Platine auszurichten und zu verlöten.
Soll der RFID-Baustein zudem auf die verschiedenen weltweit gebräuchlichen Frequenzen reagieren, wird ein breitbandiger UHF-Bandpass benötigt. Dies wäre ohne die Anpassungsschaltung schwierig zu realisieren.
Diese Probleme lassen sich mit einer von Murata entwickelten Technologie lösen, die auf der LTCC-Technologie (Low Temperature Co-Fired Ceramic) des Unternehmens basiert: dem MagicStrap RFID-Modul (Bild 1).
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