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Barcodes bieten nur eine geringe Informationsdichte
Bei den in einem Barcode enthaltenen Daten handelt es sich um eine Ziffernfolge zur Identifikation des Boards. Mit dieser Kennzeichnung kann wiederum auf eine Datenbank zugegriffen werden, in der das Fähigkeitsprofil der Leiterplatte gespeichert ist.
In den letzten Jahren wurden zweidimensionale Barcodes eingeführt, die sich auch in verschmutztem oder zerrissenem Zustand leichter mit Scannern auslesen lassen. Zudem ist ihre Informationsdichte höher als bei eindimensionalen Ausführungen, das Lesen geht schneller und zuverlässiger.
Die Technik zum Scannen dieser Barcodes erfordert allerdings hoch auflösende Kameras, sodass die Vorteile unter Umständen durch die höheren Kosten wieder aufgehoben werden.
Auslesen von Daten ohne Sichtverbindung möglich
Eine Alternative zum Barcode stellen RFID-Bauelemente (Radio Frequency Identification) dar. Ein RFID-Chip, der auf eine Leiterplatte montiert und mit einer Antenne kombiniert wird, stellt eine dauerhafte Möglichkeit dar, jede Leiterplatte mit umfangreichen Angaben über ihr Eigenschaftsprofil zu versehen.
RFID-Chips lassen sich über größere Distanzen auslesen als Barcodes und erfordern keine Sichtverbindung. Das Auslesen ist somit unabhängig davon möglich, ob sich der RFID-Chip auf der Unterseite oder am gegenüberliegenden Ende eine Platine befindet, und selbst durch das Gehäuse hindurch können die Informationen ausgelesen werden.
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