RFID-IC

Konfigurierbare RFID-Chips für Logistikanwendungen

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Für verschiedene Anwendungen geeignet

Bild 3: passiver Datenmonitor (Archiv: Vogel Business Media)

Die ICs eignen sich für verschiedene Anwendungen. Im ersten Fall ist der IC als Datenspeicher für digitale Daten als minimale Anwendung nutzbar. Damit können frei definierte Daten über das RFID-Interface gelesen und geschrieben werden. Die Applikation wird durch den Anschluss einer Antenne vervollständigt und kann als SmartCard entworfen werden. Ein EEPROM Bereich ist in dieser Konfiguration für die Daten nutzbar. Aus Sicht des Anwenders ergeben sich Einsatzfälle für die Speicherung von Nutzerdaten, Zeitdaten und Zugangscodes.

Bild 4: Aktiver Paladin für die Temperaturmessung (Archiv: Vogel Business Media)

Eine der wichtigsten Anwendungen ist die Temperaturmessung mit Vorverarbeitung. Hier wird die Umgebungstemperatur durch die Schaltkreistemperatur im IC gemessen. In dieser Konfiguration arbeitet der Chip als autonomes Temperaturmesssystem. Er benötigt neben einer Antenne eine eigene Energiequelle (z.B. Papierbatterie, Knopfzelle). Ein Alarmport zeigt Informationen über den Messzustand an. Nach einer flexiblen Zeitvorwahl wird zyklisch in frei wählbaren Intervallen die Temperatur gemessen. Während der Wartezeiten wird der Schaltkreis vom Energiemanagement in den Schlafmodus versetzt. Über verschiedene Verarbeitungsfunktionen ist die Datenmenge reduzierbar. Der Sensor kann somit über einen längeren Zeitraum betrieben werden.

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