Komponenten für Halbleiterausrüster Jenoptiks neuer Dresden-Standort für Mikrooptiken ist eröffnet

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Die Verantwortlichen von Jenoptik freuen sich, die neue Fab bei Dresden in Betrieb zu nehmen. Das Werk vereint unter anderem die bislang verstreuten Standorte der Stadt unter einem Dach. Produziert werden dort Mikrooptiken und mikrooptische Sensoren für Geräte der Halbleiterproduktion.

Impressionen von der Eröffnungsfeier im Mai 2025 für das neue Jenoptik-Werk in Dresden.(Bild:  Jenoptik AG)
Impressionen von der Eröffnungsfeier im Mai 2025 für das neue Jenoptik-Werk in Dresden.
(Bild: Jenoptik AG)

Rund 100 Mitarbeiter der Mikrooptik-Produktion von Jenoptik nehmen auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit womöglich eine andere Strecke als zuvor. Denn wie die Verantwortlichen von Jenoptik mitteilen, wurde die neue Fabrik bei Dresden feierlich eröffnet. Natürlich ist dazu hoher Besuch in das Werk gekommen; vor Ort waren am 6. Mai 2025 unter anderem Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, und Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Stadt Dresden. Kunden, Partner, Nachbarn und mehr Gäste gratulierten Jenoptik-Chef Dr. Stefan Traeger und Standortleiter Dr. Andreas Morak zum neuen Werk.

Am neuen Standort beschäftigen sich rund 100 Mitarbeiter von Jenoptik mit der Herstellung von Mikrooptiken und mikrooptischen Sensoren für die Halbleiterausrüster. Wenn also die Rede von DUV und EUV ist, als von Deep-Ultra-Violett- und Extreme-Ultra-Violett-Lithography, dann sind die Chancen groß, dass die Leute von Jenoptik ihre Finger im Spiel beim Bau der Geräte für die Lithografie haben. Die neue Fabrik dient ebenfalls dazu, die zuvor über die Stadt verteilten Standorte von Jenoptik unter ein Dach zu bringen.

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„Wir sind stolz, dass wir diese mit knapp 100 Mio. Euro größte Einzelinvestition der jüngeren Firmengeschichte ‚in time‘ realisiert haben. In dem herausfordernden Umfeld mit stetig steigenden Preisen und knappen Ressourcen ist dies eine hervorragende Leistung. Unser Dank gilt allen am Bau Beteiligten, unseren Mitarbeitenden und allen, die dies ermöglicht haben“, so Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender von Jenoptik.

Bewusste Entscheidung fürs Silicon Saxony

Man habe sich bewusst für einen der bedeutendsten Standorte der Halbleiterindustrie in Deutschland und Europa entschieden, heißt es vom Unternehmen. Das überrascht auch wenig, schließlich werden am Standort in Reinräumen der Klassen ISO 5 und ISO 3 unter den höchsten Anforderungen an Schwingungsfreiheit und Temperaturkonstanz hochempfindliche Lösungen produziert.

Den Standortwechsel hat das Unternehmen obendrein dazu genutzt, die bisherigen Fertigungskapazitäten für Lösungen deutlich zu erweitern, die in Anlagen in der Halbleiterlithografie, Halbleiterinspektion und Lasermaterialbearbeitung zum Einsatz kommen. Insgesamt stehen im neuen Werk 11.000 m² Nettonutzfläche mit 2.000 m² Reinraum-Produktion zur Verfügung; rund 100 Millionen Euro hat sich Jenoptik das Unterfangen kosten lassen. (sb)

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