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Apple-Bosse sollten Probleme in der Zulieferkette nicht unterschätzen
Doch neben der ganzen Begeisterung für die Logistik- und Versorgungsstrategie der Amerikaner lauern auch Gefahren. Zwar besitzt Apple eine schier unvergleichbare Einkaufsmacht, aber die Probleme in der Kette lauern an anderen Stellen. Stichwort: Foxconn. Das taiwanesische Unternehmen, das unter anderem in China produzieren lässt, sorgte in der Vergangenheit immer wieder mit schlechten Arbeitsbedingungen für Aufsehen.
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" widmete dem First Tier Supplier eigens eine ausführliche Geschichte und Apple-Boss Cook reiste persönlich nach China, um die Fabriken zu besuchen. Gleichzeitig brodelt es politisch in der Region. Taiwan, China und Japan streiten um eine Inselgruppe und japanische Autobauer fahren die Produktion in China schon zurück. Darüber hinaus lässt Apple seine Produkte in einer Region fertigen, die besonders anfällig für Naturkatastrophen ist.
Supply-Chain- und Beschaffungs-Know-how von Apple ist unübertroffen
Die Flut in Thailand spülte die Festplattenbauer weg und die Atomkatastrophe in Japan brachten die Produktion vieler Unternehmen zum Erliegen. Trotzdem steht für Chris Whitmore, Deutsche Bank, im Gespräch mit „Zdnet“ fest: „Das Supply-Chain- und Beschaffungs- Know-how von Apple ist unübertroffen.“
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