Logistik für iPhone und iPad

iPhone 5: Hat Apple die beste Supply Chain der Welt?

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Zahlreiche Logistikdienstleister erklärten den Bloggern, dass die Frachtraten in den letzten Februar- und März-Wochen um 20% gestiegen seien. Andere Unternehmen täten sich momentan schwer, freie Kontingente zu buchen, hieß es. Mit 100 Mrd. US-Dollar Cash, so der Blog, falle es Apple sicherlich leicht, seine Anhänger pünktlich zum Produktstart mit dem neuen Produkt schnell zu befriedigen und Laderaum zu ordern. Hohe Luftfrachtpreise sind da erst einmal Nebensache.

Zügige Auslieferung ist beim iPhone 5 der Schlüssel des Erfolgst

Die Auslieferung ist auch beim iPhone 5 der Schlüssel des Erfolgs, denn die technischen Neuerungen halten sich bei der neuesten Generation in Grenzen. Trotzdem: Die Kunden fordern das Gerät und solange der Mythos Apple besteht, müssen die Wertschöpfungsketten strapaziert werden. Mittlerweile bekommt man den Eindruck, dass Apple zwar den Blick für die Technik nicht verloren hat, aber durchaus erkannt hat, dass auch mit guter Logistik schnell viel Geld zu verdienen ist.

Für das iPhone 5 setzt Apple auf weniger Zulieferer

Dazu kommt: Die Kalifornier setzten direkt an der Supply Chain an, um Kosten und Zeit zu sparen. Die englischsprachige Website „product-reviews“ berichtet, dass das US-Unternehmen auf weniger Zulieferer in der Wertschöpfungskette setzt. Die Idee: Apple soll der neuen „In-Cell“-Technik vertrauen, heißt es. Diese soll die Logistikprozesse vereinfachen.

Hinter dem Begriff verbirgt sich der Plan, für die Displays des Smartphones nur noch einen Zulieferer zu wählen. In der Vergangenheit nutzte das Unternehmen einen Hersteller für das LC-Display und einen weiteren für das Touchpanel. Durch die Neuentwicklung spart Apple einen kritischen Zwischenschritt in der Supply Chain ein und gleichzeitig soll es die neue Technik ermöglichen, das Display 0,5 mm dünner zu gestalten, berichtet der Technikjournalist Daniel Chubb.

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