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3. Immer mehr Ingenieure arbeiten im Tertiärsektor
Nur noch 48 Prozent aller Ingenieure arbeiten heute im Sekundärsektor (Industrie). Mehr als die Hälfte dagegen ist im Tertiärsektor, also im Dienstleistungsbereich, tätig. Der Rest arbeitet in den Sektoren Landwirtschaft und Ressourcengewinnung (Primärsektor). Geschuldet ist dies dem Strukturwandel hin zu einer wissensorientierten Volkswirtschaft und der Auslagerung von Dienstleistungen wie IT, Planung, Systemintegration, CAE, die vormals in den Industrieunternehmen direkt angesiedelt waren.
Dienstleistungsorientierte Ingenieurtätigkeit wird von vielen Industrieunternehmen zunehmend im Kontext einer hybriden Wertschöpfungsstrategie genutzt. Durch maßgeschneiderte technische Dienstleistungspakete erzielen insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen mit starker Innovationsorientierung und Nischen-Marktführerschaft eine Vertiefung ihrer Wertschöpfungskette und damit Wettbewerbsvorteile.
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