Baugruppen & Sensoren Hochtechnologischer E2MS-Experte mit tiefgehenden Wurzeln
Zwischen Losgröße 1 und hochflexiblen Großserien in vielfacher Millionenhöhe agiert die TURCK duotec in Beierfeld nachhaltig und standorttreu in einer globalisierten Fertigungswelt.
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TURCK duotec ist ein Unternehmen, das tiefe Wurzeln schlägt. In der Technik, in der es seit den 80ern mit der Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer elektronischer Baugruppen zuhause ist; in den Elektronikmärkten, die es seit Jahrzehnten beliefert; und in den Regionen, deren spezielle Stärken und Ressourcen es zu nutzen weiß und mit Sponsoring und engagierten Kontakten zur Ausbildungswelt selbst mit vorantreibt.
Als Geschäftsführer Eberhard Grünert kürzlich den dritten Firmenneubau am Produktions- und Entwicklungsstandort Beierfeld bei Chemnitz feierlich seiner Bestimmung übergab, war es dem Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsens, Stanislaw Tillich, denn auch eine Ehre, die neuesten Expansionsaktivitäten des Vorzeigeunternehmens in der Region höchstpersönlich in Augenschein zu nehmen.
Hat es das Unternehmen doch beispielhaft geschafft, die noch aus DDR-Zeiten vorhandenen Voraussetzungen wirkungsvoll zu nutzen. Der Standort für die 1990 gegründete TURCK Beierfeld GmbH durch Hans und Werner Turck als Standbein in den „Neuen Bundesländern“ war ein Glücksfall für alle Beteiligten.
Die Wahl fiel fast unausweichlich auf den Standort Beierfeld, der hier mit dem ehemaligen Meßgerätewerk Beierfeld die nötigen technischen Voraussetzungen lieferte. 1957 als VEB Meßgerätewerk gegründet, war das Unternehmen zu DDR-Zeiten ein bedeutendes Zentrum der Messgerätefertigung und das einzige Werk in der ehemaligen DDR, das induktive und optoelektronische Sensoren produzierte.
Da trafen zwei Welten aufeinander, die die entscheidenden Punkte verbanden. Hier das nachhaltig agierende, traditionsbewusste Gründer-geführte Unternehmen, dort die Erzgebirgskreis-Region mit Tradition und ebenso selbstbewussten, fleissigen Menschen, die nicht nur Bergbau betrieben, sondern schon zu DDR-Zeiten Technik-Knowhow aufbauten und einen zentralen Industrie- und Technologiestandort mit den Schwerpunkten Metall- und Kunststoffverarbeitung, Werkzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und Textilindustrie etablierten – nun mit TURCK duotec in Beierfeld als einem der Treiber dieser Entwicklung.
Seit dem ersten Aufeinandertreffen 1990 ist viel passiert, ging es ausschließlich bergauf – mit der Region, mit dem immer tiefer wurzelnden Unternehmen. Dass Werner Turck 2012 Ehrenbürger der Stadt Grünhain-Beierfeld wurde, mag marginal sein, aber kennzeichnend.
Mit zusätzlichen 9000 qm Nutzfläche hat das Unternehmen nun die Kapazitäten auf insgesamt 23.500 qm erweitert. Mit dem rund 11 Millionen € teuren Neubau sind die Weichen für weiteres zukünftiges Wachstum gestellt. Sollen doch durch den Ausbau des Beierfelder Standortes vom Zentrum für Innovation und Elektronikfertigung mit Spitzentechnologie innerhalb der TURCK-Gruppe wichtige Impulse für die zukünftige Geschäftsentwicklung ausgehen. Wovon dann alle essentiellen Bereiche des kundennahen Industrieelektronikspezialisten profitieren werden: die Fertigung, Entwicklung, Logistik und das Qualitätswesen.
Outsourcing
Chancen und Risiken elektronische Produkte durch Dritte produzieren zu lassen
Eberhard Grünert als zupackender Realist gibt sich selbst überrascht über das Erfolgstempo und die beeindruckenden Wachstumszahlen: „Bei der Fertigstellung des letzten Bauvorhabens im Jahr 2002 hätte ich nicht zu glauben gewagt, dass wir schon 2014 ein weiteres Gebäude hier einweihen würden. Innerhalb der letzten 12 Jahre hat sich die Gesamtleistung des Standortes Beierfeld nahezu verdreifacht, das TURCK duotec-Volumen kundenspezifischer Elektronik verfünffacht und die Sensorproduktion wie auch die Gesamtmitarbeiterzahl auf nunmehr 390 verdoppelt.“ Ein weiterer Neubau war unvermeidlich und schafft jetzt gleichzeitig Raum für weitere 110 qualifizierte Arbeitsplätze.
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