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Nachwuchsausbildung mit Geist und Konzept
Und so wie er sein Unternehmen stets auf den neuesten Stand der Technik bringen muss, hält Grünert das auch im Bildungswesen samt Lehrkräften für geboten: „Das Bewusstsein über den aktuellen Stand der Anforderungen und das, was die Industrie braucht, muss wachsen. Um es dann an die Schüler und Studenten weitergeben zu können. Auch das Bestreben, den wissbegierigen jungen Menschen einen möglichst großen Überblick anzubieten, muss sich verstärken.“
Und besser man konzentriere sich auf wenige Themengebiete mit dafür umso mehr Tiefe. Aus Grünert spricht wieder der erfahrene kundenspezifisch agierende sowie flexible Dienstleister: „Ein gutes Bildungswesen hat nur zum Teil etwas mit Geld zu tun. Primär geht es um Geist und Konzepte, die man logischerweise auch immer wieder einmal anpassen und verändern muss. Alles dringend geboten für einen Bildungsstandort Deutschland. Letztendlich ist das eine Frage der politischen Verantwortung.“
Karriere mit Lehre – Fachkräfte für TURCK duotec
TURCK duotec geht derweil kräftig voran. Am Standort Beierfeld wird seit vielen Jahren intensiv in das Thema Nachwuchsgewinnung investiert. Mit dem Industriemeister Andreas Grieger als Leiter der Lehrausbildung und einer Betreuerin für die Auszubildenden sind zwei Mitarbeiter ausschließlich mit der Ausbildung betraut.
„Seit 1. August 2014 haben wir 39 Lehrlinge – junge Menschen, die wir für Elektronik begeistern wollen“, sagt Falk Höhn, Personalchef, nicht ohne Stolz. Azubis sind der eine wichtige Faktor – der andere ist der Austausch mit den Ausbildungs- und universitären Stätten schon lange im Vorfeld.
„Die Kooperation und der intensive Austausch mit Schulen liegen uns besonders am Herzen“, betont Höhn. Im Technikzentrum der Mittelschule Beierfeld hat TURCK deshalb auch ein Elektronik-Kabinett eingerichtet. Ausgerüstet mit besonderer Mess- und Arbeitstechnik entwickeln und fertigen dort Schülerinnen und Schüler praxisrelevante Baugruppen.
Damit ist das Portfolio der Fachkräftesicherung noch nicht erschöpft. Die Beierfelder beteiligen sich regelmäßig an den Ausbildungsmessen des Landes und Messen in Hochschulen, sind an der Universität Chemnitz aktiv und laden Studenten zu Exkursionen ins Unternehmen ein.
Man geht auf die hochqualizierten Experten von morgen auch sehr direkt zu: In Chemnitz unterhält TURCK duotec ein Entwicklungsbüro, damit Studenten parallel zur Hochschultheorie echte Berufspraxis erleben und bei TURCK duotec arbeiten können.
Sie bekommen dann auch einen ersten hautnahen Eindruck davon, wie das Unternehmen die Motivierung der Mitarbeiter praktiziert. Vor allem, wenn „vorgelebte Werte wichtig für die Motivation der Mitarbeiter und die Qualität der Serviceleistungen sind“, wie Personalchef Höhn betont, „zunächst einmal ist es wichtig, dass die Mitarbeiter nicht nur Verantwortung, sondern auch Befugnisse übertragen bekommen und das Management ihnen Vertrauen entgegen bringt. Wir setzen darauf, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – einschließlich der Auszubildenden – im Unternehmen wohl fühlen und bereit sind, das Beste für die Firma zu geben.“
Motivierte Mitarbeiter sind Teil des Erfolgs
Darum hält man die Hierarchie flach und minimiert die Administration, um die Identifizierung mit der Firma und deren Unternehmenskultur zu erleichtern. „Hinzu kommen stimmige Rahmenbedingungen, das soziale Umfeld und die Konditionen, die für Zufriedenheit in der Belegschaft sorgen. Was wir hier in der Region anbieten, ist überdurchschnittlich“, resümiert Höhn.
Das Einzugsgebiet ist groß. Etwa 20% der Mitarbeiter sind aus Grünhain-Beierfeld, viele pendeln sogar bis von Chemnitz und Zwickau aus. Ein interessantes Phänomen, das den Erfolgskreis schließt: Nicht wenige junge Menschen, die sich einst entschlossen, ihr berufliches Wohl in den alten Bundesländern wie etwa Bayern zu suchen, kehren wieder zurück.
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