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Schutz vor Beschädigen eines USB-Geräts durch Ladegerät von Fremdanbietern
Zusätzlich hat die USB-IF in jüngster Zeit an der Festlegung einer Methode gearbeitet, bei der über Akkus gespeiste Geräte (seien es OTG-fähige Geräte oder konventionelle Peripheriegeräte) erkennen können, ob es sich bei einer Verbindung um eine standardmäßige USB-Hostverbindung handelt oder um ein USB-Ladegerät. Damit soll sichergestellt werden, dass das USB-Gerät nicht durch ein Ladegerät eines Fremdanbieters beschädigt wird.
Eine der wichtigsten Fragen: Wie soll ein OTG-Produkt mit der Stromaufnahme des VBUS umgehen, wenn der Akku leer ist? Normalerweise ist beim Wiederaufladen eines leeren Akkus zu Beginn ein hoher Strompegel erforderlich, um im Akku einen Schwellenwert zu erreichen, mit dem das Gerät in der Balance gehalten werden kann.
Erfolgt der Ladevorgang über eine standardmäßige USB-Hostverbindung, ist dies nicht möglich, wenn gleichzeitig die USB-Spezifikation erfüllt werden soll. Endgerätehersteller müssen daher beim Design der Power-Management-Funktionen den Fall berücksichtigen, dass der Akku leer ist.
Verriegelungsmechanismus verhindert versehentliches Abziehen des Kabels
Wie erwähnt, waren bei der ursprünglichen Freigabe der OTG-Spezifikation Minianschlüsse als Schnittstellentyp vorgesehen. Mini-B-Anschlüsse haben sich denn auch bei zahlreichen kleinformatigen Peripheriegeräten als Standardanschluss durchgesetzt.
Beim Mini-AB-Anschluss hingegen stellte sich heraus, dass er nicht alle Anforderungen der betreffenden Geräte erfüllte. Angesichts des begrenzten Platzes bei vielen Anwendungen war dieser Anschluss nicht klein genug.
Eine weitere wichtige Frage war, ob die Anschlüsse auch robust genug sein würden. So gab es Bedenken, dass sie nicht so viele Steckzyklen erlauben würden, wie für den Einsatzzweck der jeweiligen Mobilgeräte erforderlich wäre. Als wichtige Verbesserung wurde hier ein Verriegelungsmechanismus eingeführt, der ein versehentliches Abziehen des Kabels verhindert. So kann die Anschlussbuchse alle anderen kabelgebundenen Schnittstellen in Mobilgeräten ersetzen, was Platz und Implementierungskosten spart.
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