Anlagen-Engineering Durchgängige Modularisierung mit dem Automatisierungssystem PSS4000 spart bis zu 40% Engineering-Kosten
Die Dezentralisierung einer Automation lässt sich dazu nutzen, Funktionseinheiten von Maschinen und Anlagenteilen zu erzeugen, um sie in weiteren Projekten identisch wiederverwenden zu können. Diese Zerlegung in mechatronische Einheiten reduziert drastisch die Engineering-Kosten, vermeidet Schnittstellenfehler in der Projektierung und verkürzt Inbetriebnahmezeiten. Nachfolgend ist ein solches Konzept beschrieben, das den Namen PSS4000 hat.
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Das Engineering eines Automatisierungsprojektes umfasst alle Tätigkeiten, die zum technischen Entwurf und zur Auslegung der Maschinen und Anlagen nötig sind. Anfallende Kosten für dieses Engineering hängen wesentlich von der Effizienz und Produktivität der manuellen Arbeitsprozesse und der Qualität der Engineering-Informationen ab. Deshalb sind nicht nur die methodischen und technischen Ansätze eine Herausforderung, sondern auch die Beachtung aller Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Automatisierungskomponenten. Diese sind nämlich sehr vielfältig und für jede Automatisierungsaufgabe unterschiedlich. Deshalb ist es wichtig, alle Teilaufgaben im Engineering vollständig und richtig zu erfassen und aufeinander abzustimmen. Überwiegend geschieht das noch manuell und für jede Abteilung getrennt, was hohe Kosten verursacht und aufgrund mehrfacher Datensätze fehleranfällig ist.
Basis ist eine hardware-unabhängige Systemarchitektur
Ein geeignetes Konzept kann diesen manuellen Aufwand deutlich reduzieren und die Umsetzung vereinfachen. Pilz hat deshalb mit PSS4000 ein Engineering-Konzept entwickelt, das mit einer zentralen Datenbankfunktion arbeitet. Alle PSS4000-Tools erzeugen und nutzen gemeinsam die Daten. Damit können Hard- und Software getrennt voneinander betrachtet werden, fehlerhafte manuelle Eingabeb werden auf das Minimum reduziert. Die Zuordnung aller Steuerungs- und Sicherheitsfunktionen zur jeweiligen Hardware erfolgt zu einem späteren, frei wählbaren Zeitpunkt.
„PSS4000 ist ein Automatisierungssystem, dass die Sicherheitstechnik von vornherein beinhaltet, und diese nicht nachträglich integriert, wie es vielerorts im Markt zu finden ist“, konstatiert Armin Glaser, Leiter Produktmanagement bei Pilz, „statt einer Standardautomatisierung mit aufgesetzter Sicherheitstechnik ist hierbei alles aus einem Guss und auf die höheren Anforderungen der Sicherheitstechnik ausgerichtet. Trotz einer Vermischung der beiden Steuerungsanteile für Standard und Sicherheit ist die Rückwirkungsfreiheit für den Anwender stets gewährleistet.“
PSS4000 ist als Automatisierungssystem für alle Branchen ausgelegt, sei es der Maschinen- und Anlagenbau oder das produzierende Gewerbe. Damit entspricht Pilz den Wünschen der Kunden nach einer Komplettlösung aus Sicherheits- und Standardsteuerungstechnik.
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