Antennen

Drahtloser UKW-Empfang für Mobiltelefone

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Die Wahl der optimalen Resonanzfrequenz ist ein Kompromiss

Normalerweise schwingt die UKW-Antenne bei einer festen Frequenz, wobei die Menge der eingefangenen UKW-Sendenergie bei einem optimalen Punkt im UKW-Band maximiert. Die Wahl der optimalen Resonanzfrequenz ist ein Kompromiss, da die Antenne per Definition bei einer festen Frequenz optimiert ist – andere Frequenzen sind daher nicht optimiert.

Bild 1: Konzept der Festresonanz – die Empfangscharakteristik einer Viertel-Wellenlänge-Antenne mit fester Resonanz (grüne Linie) (Archiv: Vogel Business Media)

Dient die empfangene Signalstärke als Maß für die Menge der empfangenen UKW-Energie, sieht die Empfangscharakteristik einer Viertel-Wellenlänge-Antenne mit fester Resonanz wie die gestrichelte grüne Linie in Bild 1 aus. Da die Steigung der Kurve flach zu- und abnimmt, ist der Antennenwirkungsgrad von den Bandenden bis hin zum Resonanzpunkt nahezu gleich.

Das Problem integrierter Antennen

Eine kürzere, integrierte Antenne weist eine wesentlich steilere Kurve auf. Die durchgezogene blaue Linie in Bild 1 demonstriert dies. Für die optimale Resonanz bei der Zielfrequenz ist dies hilfreich – die Steigung der Kennlinie einer kurzen Antenne ist so steil, dass bei Frequenzen außerhalb der beabsichtigten Festresonanz eine sehr ineffiziente Antenne vorliegt. Dies ist das generelle Problem integrierter Antennen.

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