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Platz 5: Der Papier-Drucker

Bei dem System des irischen Herstellers werden ganz normale A4-Papierblätter mit einem wasserbasierten Leim zusammengeklebt und anschließen in eine dreidimensionale Form zurechtgeschnitten.
So günstig und umweltfreundlich das Ausgangsmaterial ist, die Maschine selbst hat ihren Preis: rund 25.000 Euro. Ein Video zeigt die Matrix 300 im Einsatz.
Platz 4: Der Mini-Drucker

3D-Drucker zur Fertigung von komplexen Teilen in Einzelanfertigung gibt es schon seit Jahren, doch Größe und Preis standen einer weiteren Verbreitung bislang entgegen.
Klaus Stadlmann und Markus Hatzenbichler von der TU Wien wollen das ändern. Der Prototyp ihres 3D-Druckers ist gerade so groß wie ein Karton Milch, wiegt 1,5 Kilo und kostete rund 1200 Euro in der Herstellung.
Sie setzen auf das Prinzip der additiven Fertigung. Im Inneren des 3D-Druckers befindet sich ein Behälter mit einem speziellen flüssigen Kunstharz. Dessen besondere Eigenschaft: Es härtet an den Stellen aus, an denen es intensivem Licht ausgesetzt ist.
Mittels Hochleistungs-LEDs wird beim Prototyp aus Wien Schicht für Schicht des Harzes zum Aushärten gebracht, das überschüssige flüssige Harz am Ende entfernt. "Auf diese Weise können komplexe dreidimensionale Strukturen geschaffen werden, die sich durch Gießtechniken niemals erschaffen ließen", so Klaus Stadlmann.
Die Auflösung des weltkleinsten 3D-Drucker beträgt dabei gerade mal ein 1/20 Millimeter. Genug, um etwa hochpräzise Teile für medizinische Geräte wie Hörgeräte zu schaffen.
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