Zukunftsforschung Die 100 Toptrends bis 2030 – Technologie und Wissen
Was heute in ist, ist morgen out. Erfolgreich werden diejenigen Unternehmen sein, die die Trends richtig deuten. Details zu den Technologien, Arbeits- und Lebenswelten 2030 verrät die Studie des ITZ.
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Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, aber Zukunft lässt sich planbar machen. Technik und Wissenschaft, die Märkte, aber auch die Arbeitswelt und die Lebenswelten der Menschen befinden sich in einem immer schnelllebigeren Wandel. Entscheidungen sind in immer kürzeren Zeitabständen gefordert.
Unterstützung bietet das Institut für Trends und Zukunftsforschung (ITZ). Denn es hat in seiner Studie „Die Zukunftsmatrix - 100 Schlüsseltrends für Wirtschaft und Gesellschaft“ (98 Euro), die Ergebnisse verschiedenster Experten zusammengetragen, analysiert und aufbereitet. Behandelt werden die Themen: Technik, Wissen, Kommunikation, Konsum, Marketing, Arbeit, Management, Vergnügen, Gesundheit, Lebens- und Markenwelten.
Technologie und Wissenschaft
Technik und Wissenschaft sind gefordert, um die globalen Herausforderungen der Zukunft zu meistern und das Leben der Menschen zu verbessern, Quantensprünge erwartet ITZ in erster Linie von den erneuerbaren Energien wie Smart Grids und Upcycling. Upcycling verspricht Produkte, Komponenten und Rohstoffe mit grundsätzlich unbegrenzter Lebensdauer, die in Wertschöpfungskreisläufen und nicht in Wertschöpfungsketten hergestellt werden.
Aber auch neue Technologien wie Printed Electronics, Miniatur-Maschinen, Kleinbildschirme auf Verpackungen zählen dazu. Desweiteren winzige RFID-Codes, die Chips ersetzen und uns dem Internet der Dinge ein Stück näher bringen. Aber es sind auch bekanntere Technologien wie Streaming, die sich seit Jahren dynamisch entwickeln, die innerhalb der kommenden fünf Jahre einen Markt wie den Video- und Filmmarkt gehörig umkrempeln werden.
Ein weiterer Schlüsselmarkt ist Mobilität. Hier gibt es sowohl beim Carsharing (GetAuto) als auch bei der Telekommunikation (Wireless Driving) spannende Neuerungen – Mobilität ist eben nicht nur eine Frage des richtigen Antriebs, sondern der Bereitstellung von modernen Infrastrukturen. Natürlich wird Technologie als Tech-Style auch unsere Lebensentwürfe, Konsumverhalten und selbst die Architekturen des Handels verändern.
Gedruckte Elektronik
Bei gedruckter Elektronik (printed electronics) werden einfache elektronische Komponenten und Schaltungen auf Trägermaterialien aufgetragen. So lassen sich dünne und robuste Elektronikschaltungen äußerst preiswert herstellen, da das Druckverfahren grundsätzlich auf unendliche und zeitlich unlimitierte Reproduktion ausgelegt ist. Die Elektronikschaltungen werden in Schichten aus elektrisch aktiven Kunststoffen gedruckt, Silbertinten und spezielle Druckfarben mit elektrischen Eigenschaften übereinander gedruckt.
Gedruckte Elektronik eignet sich etwa, um superdünne, flexible und ökoeffiziente Displays herzustellen. Sie macht auch RFID intelligenter und kostengünstiger. Das Internet der Dinge, also ein weiterer Automatisierungssprung im globalen Logistik- und Transportwesen, wird dadurch Realität. Denn RFID-Etiketten werden nicht nur Informationen speichern, sondern Kommunikationsprozesse selbst realisieren. Experten gehen davon aus, dass die gedruckte Elektronik in zehn bis 15 Jahren die klassische Semiconductor-Industrie an Umsätzen überholt haben wird.
Grid Economy – Autos als moderne Energiespeicher
Aktuell ist Smart Metering auf dem Vormarsch. Spätestens in fünf Jahren werden auch die Elektrofahrzeuge und die Autobauer beim Aufbau der intelligenten Stromnetze eine tragende Rolle spielen. ...
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