64-Bit-Technologie

Design Flow für Highspeed, Miniaturisierung und Fertigung

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Wenn Steckverbindungen oder Kabelzuleitungen die geometrische Lösung zu stark einengen und eine höhere Zuverlässigkeit gefordert ist, kommen flexible oder starr-flexible Leiterplatten zum Einsatz, wobei die bestückten Bereiche dann derart gefaltet werden können, dass sie übereinander eingebaut sind. In der Produktion einer starr-flexiblen Leiterplatte wird eine mit Leiterbahnen versehene und durchgehend flexible Folie in der Fertigung als Basis genommen. In den später starren Bereichen wird die Leiterplatte in herkömmlicher Weise mit Leiterplattenmaterial verpresst.

Da der Lagenaufbau mit mehreren starren Bereichen unterschiedlich sein kann, müssen Komponenten auch auf anderen Lagen neben Top und Bottom platziert werden. Es ist auch möglich Bauteile direkt auf die flexiblen Folien anzubringen, für die dann wieder besondere Designregeln gelten. Häufig werden Sensoren auf flexiblen Leiterfolien aufgebracht, da die Zuleitungen nicht nur mechanisch eine höhere Zuverlässigkeit bieten, sondern auch eine definierte Länge haben und die Sensorsignale nicht durch unterschiedliche Kabellängen mit variierenden elektrischen Werten die empfindlichen Sensorsignale verfälschen. Die erforderlichen Regeln für Starrflex-Leiterplatten lassen sich in der Miniaturization-Option einstellen und die Software prüft online auf Designregelverstöße.

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Die Tool-Option für die Leiterplattenfertigung

Mit der Manufacturing-Option kann im Vorfeld der Datenausgabe für die Fertigung die Qualität der Fertigungsdaten verbessert werden. Es lassen sich vorab Prüfungen zur Fertigbarkeit durchführen. Mit den Dokumentationsmöglichkeiten sind Fertigungsanweisungen erstellbar, die sich bei Änderungen im Design automatisch synchronisieren lassen.

Das DFM-Checker-Modul enthält eine ganze Reihe von Analysen in Hinblick auf die Produzierbarkeit der Boards. Diese Checks werden üblicherweise vom PCB-Hersteller vor der Produktion durchgeführt. Um Iterationen zu vermeiden und die Qualität der PCBs zu erhöhen, ist es sinnvoll einen Teil der Checks bereits als Designer selbst zu prüfen.

Zu diesen Checks gehören: Metall zu Metall Abstände, Säurefallen, spitze Winkel und Engstellen, Restringe, Bohrdurchmesser zu PCB-Dicke, minimale Fertigungsabstände und andere Überprüfungen.

Mit dem Documentation Editor lassen sich komplexe Dokumentationen für Fertigung und Bestückung automatisiert erstellen. Dadurch wird ein definierter Dokumentations Flow eingeführt, der zu einer gleich bleibenden Dokumentation führt und Fehlinterpretationen vermeidet.

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