Netzwerktechnik

Cat. 6A ist mehr als Cat. 6A

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Vor allem werden mehr Kompensationselemente benötigt, um die erwähnten zusätzlichen Kopplungseffekte auszugleichen. Ein größerer Aufwand ist erforderlich, um die Adernpaare am Endpunkt voneinander zu trennen. Der Prozess des Aufschaltens bzw. Kontaktierens muss sehr präzise und garantiert fehlerfrei erfolgen, um eine konsistente Übertragung der Signale sicherzustellen.

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Mehr Sicherheit mit Class EA und Cat. 6A

Heute ist ein Class EA Channel die leistungsfähigste Verkabelung, die auf Basis der vorherrschenden RJ45-Technologie verfügbar ist. Der Class EA Channel gewährleistet nicht nur Unterstützung für die Anwendung von 10 Gigabit Ethernet, sondern ist auch die Grundlage für eine möglichst lange Nutzungs- und Lebensdauer der Verkabelung sowie für eine höhere Betriebssicherheit. Aus diesen Gründen empfiehlt sich für neue Installationen zum Betrieb von Hochleistungs-Datennetzen der Einsatz von Class EA Channels.

Wenn Interoperabilität verlangt wird, ist es wichtig, sich für Cat.-6A-Komponenten zu entscheiden (Cat. 6A mit tief gestelltem A gemäß ISO/IEC). Cat.-6A-Module gemäß EIA/TIA können die höhere Leistung und die strengen Vorgaben der Class EA nicht garantieren. Auch wenn die Standardisierung der Cat.-6A-Komponenten mehr Zeit benötigt, lohnt es sich, auf die zusätzliche Sicherheit und Leistungsfähigkeit zu warten, die das ISO/IEC-Konzept verspricht. Es bedeutet letztendlich weniger Kopfschmerzen für den Anwender.

*Regina Good-Engelhardt ist seit 2004 als Product Marketing Manager beim Verkabelungsspezialisten Reichle & De-Massari AG (R&M) in Wetzikon/Schweiz tätig. Zu ihren Spezialgebieten zählt die geschirmte Twisted-Pair-Kupferverkabelung und RJ45-Anschlusstechnik für Hochleistungs-Datenübertragung wie 10 Gigabit Ethernet.

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