Fehler und Fehlerkultur Aus Fehlern lernen – Penicillin, Teflon, Post-it entstanden aus Pannen
Fehler werden oft verheimlicht oder ignoriert, mit fatalen Folgen. Dabei könnten Unternehmen, die den Fehler-Verrat positiv fördern, Entwicklungszeit und Kosten sparen.
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Fehler sind der Albtraum eines jeden Unternehmens und in keinem Unternehmen „gerne gesehen“. Dies führt meist dazu, dass Fehler zwar verursacht, anschließend aber verheimlicht oder sogar ignoriert werden.
Die Praxis zeigt bei einer Vielzahl von vor allem großen Schäden, dass Fehler und eine fehlende Fehlerkultur im Unternehmen die Hauptursache für manchen Qualitäts-GAU mit seinen oft enormen finanziellen Konsequenzen sind.
Fehler; bloß das nicht
In vielen Unternehmen ist das Thema Fehler ein Reiz- bzw. sogar Tabuthema, über das man nicht redet oder verdrängt. Denn die Konsequenzen von Fehlern sind in Unternehmen alles andere als gewollt und angenehm.
Hohe Kosten bis hin zum Schadenersatz sind oft die Folgen bei besonders schweren Fällen. Negative Fehlerkonsequenzen haben eine lange Geschichte: Für Fehler wurden wir bereits in unserer Schulzeit durch schlechte Noten und dem „Sitzenbleiben“ bestraft.
Im Unternehmensalltag wurde diese Geschichte durch Tadel, Abmahnung, soziale Isolation, ja sogar Kündigung bei besonders schweren Fällen weitergeführt. Daher braucht man sich auch nicht zu wundern, dass das Thema Fehler so extrem negativ behaftet ist.
Penicillin, Teflon, Post-it haben ihren Ursprung in Pannen
Doch muss dies so sein? Dabei beweist auch gerade die Geschichte, dass manche großen Innovationen aufgrund von Fehlern erst möglich wurden: Beispiele hierfür gibt es viele, wie beim Penicillin durch A. Flemming, der Entdeckung des Teflons oder den nicht mehr wegzudenkenden Post-It Klebern im Alltag. Dies alles sind Produkte, die aufgrund eines gemachten Fehlers entdeckt wurden.

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