Elektromobiltät

Am Anfang war das Elektroauto

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Elektro-Porsche mit 440 kW und 500 km Reichweite

Auf Tesla-Jagd: Der Porsche Mission E mit über 440 kW und 500 km Reichweite. (Bild:  Bild: Porsche)
Auf Tesla-Jagd: Der Porsche Mission E mit über 440 kW und 500 km Reichweite.
(Bild: Bild: Porsche)

Mit dem Mission E stellte Porsche auf der IAA 2015 den ersten rein elektrisch angetriebenen viersitzigen Sportwagen der Markengeschichte vor. Die Konzept-Studie mit dem ersten 800-Volt-Antrieb mit vier Türen und vier Einzelsitzen bietet über 440 kW (600 PS) Leistung und über 500 km Reichweite. Allradantrieb und Allradlenkung, Beschleunigung in unter 3,5 s von 0 auf 100 km/h und eine Ladezeit von rund 15 Minuten für 80% der elektrischen Energie.

Der e-tron quattro concept – ein Tesla-Jäger von Audi

Auch Audi präsentierte einen rein elektrisch angetriebenen Tesla-Jäger: den e-tron quattro concept. Mit rund 370 kW (500 PS) und einer Reichweite von 500 km zielt die SUV-Studie ganz klar in Richtung Tesla Model X.

Tesla-Konkurrenz aus Taiwan

Ebenfalls zur Jagd auf Tesla blies der taiwanesische Technologiekonzern Thunder Power. Er präsentierte eine Elektrolimousine mit bis zu 320 kW und 650 km Reichweite, die dem Tesla Model S Konkurrenz machen soll. Den in Frankfurt vorgestellte Thunder Power Sedan mit Hinterradantrieb soll es wahlweise mit 230 kW (313 PS) oder 320 kW (435 PS) geben. Damit soll die viertürige Limousine in weniger als 5 s von 0 auf 100 km/h beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Der Lithium-Ionen-Akku mit 125 kWh soll für eine Reichweite von 650 km sorgen.

Auch Daimler bläst ins Jagdhorn

Mercedes-Benz hat auf der IAA 2015 das Concept Intelligent Aerodynamic Automobile vorgestellt – kurz „Concept IAA“. Angetrieben wird die Studie von einem Plug-in-Hybridantrieb mit 205 kW (279 PS), der 250 km/h erreicht.

Geschichte der Elektromobilität 9
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Lang erwartet: Der Tesla Model X

Der Tesla Model X kam mit jahrelanger Verspätung, aber Tesla-Chef Elon Musk überreichte kurz nach der IAA 2015 im Teslawerk in Fremont, Kalifornien, die ersten sechs Modelle an ihre Käufer.

Laut Elon Musk soll das Model X mit fünf NHTSA-Sternen das sicherste, mit einer Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h das schnellste und dank zahlreicher cooler Features das praktischste Elektro-SUV aller Zeiten sein.

Die technischen Eckdaten des ersten rein elektrisch angetriebenen Elektro-SUV sind beeindruckend. Sowohl das Basismodell 90D als auch die Version P90D haben Allradantrieb, einen Akku mit 90 kWh und eine Reichweite von mehr als 400 km. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt. Den 90D treiben zwei Elektromotoren mit jeweils 193 kW über die Vorder- und Hinterradachse an und beschleunigen das Fahrzeug in 4,8 s von 0 auf 100 km//h. Das Model P90D beschleunigt in 3,2 s von 0 auf 100 km/h. 193 kW bringt der Motor, der die Vorderräder antreibt, der Heckmotor hat nochmals 375 kW. Auf den Antriebsstrang und die Batterie gibt Tesla acht Jahre Garantie.

Faraday Future nimmt Tesla ins Visier

Auch Faraday Future, ein mysteriöser Elektroautobauer mit Sitz in Gardena, Kalifornien, nahm im November 2015 Tesla ins Visier und kündigte ebenfalls einen elektrischen Supersportwagen an. Präsentiert wurde der „FFZERO1“ dann zur CES 2016. Der Elektro-Supersportwagen mit futuristischer Form, ist sehr flach und bietet nur Platz für den Fahrer. Manager Nick Sampson betonte allerdings bei der Präsentation auf der Technik-Messe CES in Las Vegas, die Basis für den Sportwagen sei eine Fahrwerks-Plattform, auf der Faraday Future „jede Art von Auto“ bauen könne. Deswegen sehe sich die Firma in der Lage „die Zukunft der Mobilität neu zu gestalten“.

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