Elektromobiltät

Am Anfang war das Elektroauto

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Land Rover zeigt den Electric Defender, eine Elektroversion der 4x4-Ikone, der von einem 70-kW-Elektromotor angetrieben wird(Bild:  Bild: Land Rover)
Land Rover zeigt den Electric Defender, eine Elektroversion der 4x4-Ikone, der von einem 70-kW-Elektromotor angetrieben wird
(Bild: Bild: Land Rover)

Elektrischer Land Rover Defender

Robuster ging es bei Land Rover zu: das Unternehmen zeigte den Electric Defender, eine Elektroversion der 4x4-Ikone, der von einem 70-kW-Elektromotor angetrieben wird.

Mit der Europapremiere des Hybrid-Modells Lexus IS 300h war Lexus damals der einzige Hersteller weltweit, der jede Baureihe auch als Vollhybrid anbietet.

Mc Laren lüftete in Genf das Geheimnis um den McLaren P1: der Supersportler kommt als Plug-In-Hybrid mit insgesamt 675 kW (916 PS), ist bei 350 km/h abgeriegelt und kostete mindestens 1 Mio. €. Mitsubishi stellte den CA-MiEV (Compact & Advanced MiEV) vor, der als Technologieträger für die kommende Generation kompakter Elektrofahrzeuge konzipiert war. Ebenfalls von Mitsubishi war der Pick-Up GR-HEV, der von einem Diesel- und zwei Elektromotoren angetrieben wird.

Nissan hatte den Leaf überarbeitet: Das Elektroauto erhielt ein Face-Lifting und erreichte dank des Einsatzes einer Wärmepumpe im Klimasystem eine höhere Reichweite.

Ebenfalls bereits angekündigt, aber in Genf erstmals zu sehen war der Peugeot 2008 HybridAir, ein echtes Zweiliter-Auto. PSA und Bosch forschten dafür gemeinsam an einem hydraulischen Hybrid-Motor.

Geschichte der Elektromobilität 7
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Der Schweizer Tuner Rinspeed stellte die Studie Rinspeed Micromax vor, die den Stadtverkehr revolutionieren sollte: das elektrisch angetriebene Kompaktauto bietet dank Stehsitzen viel Platz auf wenig Fläche.

Ein neue Art der Elektromobilität präsentierte Toyota in Genf mit dem Toyota i-Road, einem dreirädrigen Zweisitzer für den Stadtverkehr. Angetrieben wird die nur 1,45 m hohe Studie von Radnaben-Elektromotoren mit jeweils 2 kW an den beiden Vorderrädern. Sehr aktiv in Sachen Elektro- und Hybridantrieb ist Volkswagen. Der Plug-in-Hybrid VW XL1 braucht nur 0,9 Liter Sprit auf 100 km und kann bis zu 60 km rein elektrisch fahren. Ebenfalls in Genf zu sehen war der Elektro-Up mit 60 kW (82 PS) und 210 Nm Drehmoment, das erste reine Elektroauto von Volkswagen Auch der VW E-Co-Motion, die Studie eines Kleintransporters mit Batterieantrieb fand sich auf dem VW-Stand.

Oma Ducks neues Elektroauto kommt nach 70 Jahren

Nach einer Pause von 70 Jahren stellte US-amerikanische Traditionsmarke Detroit Electric 2013 erstmals wieder ein neues Elektroauto vor. Der neue elektrische Supersportwagen SP.01 mit 150 kW starkem Antrieb spurtet in 3,7 s von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Damit konnte Oma Duck ihr altbewährtes Elektroauto von Detroit Electric gegen einen neuen SP.01 eintauschen.

Die vier Gänge des SP.01 werden manuell geschaltet. Als Energiespeicher sind Lithium-Polymer-Akkus mit einer Kapazität von 37 kWh an Bord. Der Akkupack wiegt 300 kg und ermöglicht eine Reichweite von 290 km. Geladen wird einer normalen Haushaltssteckdose mit 240 V. Bei einem Ladestrom von 32 A reichen 4,3 h zum Laden des Akkus, bei einer 13-A-Steckdose sind es 8 h.

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