Epicor-Studie

Acht Erfolgsfaktoren für Elektronikhersteller

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6. Welche sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Herausforderungen im internationalen Geschäft?

Epicor-Studie: Die drei wichtigsten Herausforderungen im internationalen Geschäft(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Die drei wichtigsten Herausforderungen im internationalen Geschäft
(Bild: Epicor)

Für über die Hälfte der Befragten ist Qualitätssicherung die wichtigste Herausforderung, wenn es um internationale Geschäftsbeziehungen geht (54,4 Prozent bzw. 61 Nennungen). Liefertermintreue rangiert mit 56 Nennungen bzw. exakt 50 Prozent knapp dahinter auf Rang zwei. An dritter Stelle der Herausforderung liegt die Rückverfolgbarkeit der Produkte (43), gefolgt von Kostenmanagement (38 Nennungen), schnelle Umsetzung von Veränderungen in internationalen Prozessen (35 Nennungen) und Kontrolle der Liefer- und Produktionsprozesse (33 Nennungen).

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Das Management der Zulieferer und Produktionspartner sowie die konsistente Umsetzung unterschiedlicher internationaler Richtlinien spielen für die Teilnehmer dagegen in diesem Zusammenhang mit 28 bzw. 26 Nennungen offenbar eine eher untergeordnete Rolle.

Qualitätssicherung und Liefertermintreue scheinen im internationalen Geschäft derart brisant zu sein, dass Compliance-Fragen, die in Frage 5 noch einen hohen Stellenwert einnahmen, eher lösbar erscheinen. Verständlich – schließlich gehört Compliance zu den Dingen, die ein Unternehmen selbst in der Hand hat.

Das Zusammenspiel mit internationalen Zulieferern ist hingegen mit einigen kritischen Unsicherheitsfaktoren verbunden, die sich den verfügbaren Kontrollmechanismen entziehen.

7. In welchen drei Geschäftsbereichen eines Elektronikherstellers sehen Sie das größte Potenzial für Optimierungen durch IT-Systeme?

Epicor-Studie: Das größte Potenzial für Optimierungen durch IT-Systeme(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Das größte Potenzial für Optimierungen durch IT-Systeme
(Bild: Epicor)

Gefragt nach den Geschäftsbereichen mit dem größten Optimierungspotenzial durch IT-Systeme zeigt sich, was die Verteilung der Nennungen betrifft, ein relativ homogenes Bild: Spitzenreiter ist mit 45 Nennungen der Bereich Logistik, direkt dahinter rangiert die Produktentwicklung. Den dritten Platz teilen sich mit jeweils 42 Nennungen die Fachbereiche Vertrieb und Produktion.

35 Unternehmen sehen beim Kundenservice noch großes Verbesserungspotenzial durch IT-Systeme, 34 beim Einkauf und 33 auf dem Gebiet des Partner- und Zulieferermanagements. Nur 29 Firmen nennen das Produktmanagement auf die Frage nach Optimierungsbedarf. Schlusslicht bildet mit 23 Nennungen der Geschäftsbereich Administration. Wie bereits bei Frage 4 zeigt sich die Anforderung, dass in allen Geschäftsbereichen ein fast gleich hoher Bedarf für Verbesserung besteht. Schließlich liegt in der übergreifenden Optimierung der Prozesse der Schlüssel zu insgesamt hoher Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Unternehmen.

8. Was sind die zwei wichtigsten Initiativen die Sie unternehmen würden, um auch zukünftig im globalen Wettbewerb zu bestehen?

Epicor-Studie: Was sind die zwei wichtigsten Initiativen die Sie unternehmen würden, um auch zukünftig im globalen Wettbewerb zu bestehen?(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Was sind die zwei wichtigsten Initiativen die Sie unternehmen würden, um auch zukünftig im globalen Wettbewerb zu bestehen?
(Bild: Epicor)

Kostenoptimierung ist in den Augen der Hersteller der entscheidende Faktor, um auch künftig im globalen Wettbewerb bestehen zu können - mit 67 Nennungen votierten knapp 60 Prozent der Befragten für diesen Aspekt. 49 Unternehmen halten den optimierten Einsatz vorhandener Kapazitäten für besonders wichtig. Kosten stehen daher im Mittelpunkt bei der Positionierung im globalen Wettbewerb. Ein Ergebnis, das auch die Antworten bei Frage 2 widerspiegelt.

Für 45 Teilnehmer liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Forcierung internationaler Partnerschaften und Kooperationen. Knapp dahinter liegen höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer Produkte mit 42 Nennungen.

Abgeschlagen finden sich die Standardisierung von Geschäftsprozessen mit 22 und Investitionen in neue Unternehmenssoftware zur Optimierung der Geschäftsprozesse mit lediglich neun Nennungen. Erstaunlich, denn diese beiden Maßnahmen schaffen weitreichende Möglichkeiten, Potenziale für Kostensenkungen und den optimierten Einsatz vorhandener Kapazitäten auszuschöpfen.

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