Epicor-Studie

Acht Erfolgsfaktoren für Elektronikhersteller

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3. Wie schnell muss Ihr Unternehmen im Idealfall auf Anfragen von Kunden reagieren?

Epicor-Studie: Wie schnell muss Ihr Unternehmen im Idealfall auf Anfragen von Kunden reagieren(Bild:  Epicor-Studie)
Epicor-Studie: Wie schnell muss Ihr Unternehmen im Idealfall auf Anfragen von Kunden reagieren
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Für 50 Prozent der befragten Unternehmen liegt die Zeit, in der sie im Idealfall auf Kundenanfragen reagieren müssen, gegenwärtig bei wenigen Tagen, knapp 44 Prozent gaben innerhalb weniger Stunden an.

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Lediglich fünf Firmen sehen die optimale Antwortzeit im Minutenbereich und nur zwei Unternehmen halten eine Zeitspanne von Wochen für ausreichend.

Allerdings: Diese insgesamt relativ gemächlichen Antwortzeiten stehen gleichzeitig dem Wunsch von knapp zwei Drittel der Befragten gegenüber, mit Hilfe von IT-Lösungen schneller auf Kundenanfragen antworten und dies als Wettbewerbsvorteil nutzen zu können (siehe Frage 4).

Dies lässt den Schluss zu, dass in der technischen Unterstützung der Kundenkommunikation erhebliche Verbesserungspotenziale stecken, die noch nicht ausgeschöpft sind: sei es eine effizientere Gestaltung der Workflows rund um die Kundenkommunikation, ein schnellerer Zugriff auf die für Kunden relevanten Informationen oder eine vereinfachte Suche nach Problemlösungen durch integrierte Systeme mit zentraler Datenhaltung.

4. Welche drei Aspekte sollten IT-Lösungen zur Analyse und Verbesserung der eigenen Geschäftsprozesse leisten können, um für Ihr Unternehmen Wettbewerbsvorteile zu bringen?

Epicor-Studie: Welche drei Aspekte sollten IT-Lösungen zur Analyse und Verbesserung der eigenen Geschäftsprozesse leisten können, um für Ihr Unternehmen Wettbewerbsvorteile zu bringen?(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Welche drei Aspekte sollten IT-Lösungen zur Analyse und Verbesserung der eigenen Geschäftsprozesse leisten können, um für Ihr Unternehmen Wettbewerbsvorteile zu bringen?
(Bild: Epicor)

Knapp zwei Drittel der Unternehmen sehen in der Fähigkeit, schneller auf Kundenanfragen reagieren zu können, den zentralen Beitrag von IT-Lösungen zur Verbesserung der eigenen Geschäftsprozesse und damit ihrer Position im Wettbewerbsumfeld (71 Nennungen).

An zweiter Stelle wurde mit 52 Nennungen die bessere Abstimmung von Produktion, Beschaffung und Auftragseingang genannt. Die Aspekte Kosteneinsparung durch optimierte Beschaffung (48 Nennungen), Verbesserung der Liefertermintreue durch zentralen Blick auf Logistikprozesse (47 Nennungen) sowie zentraler Blick auf Kunden (44 Nennungen) folgen mit jeweils geringem Abstand dicht dahinter.

Die Fähigkeit, durch IT-Lösungen eine beschleunigte Marktreife von neuen Produkten zu erreichen, rangiert mit 37 Nennungen im hinteren Mittelfeld. Schlusslicht ist der Aspekt "Verbesserungen für Forecasts und Pipeline-Management" mit 32 Nennungen.

Nach der wichtigsten Forderung, schneller auf Kundenanfragen reagieren zu können, ist insgesamt eine relativ gleichmäßige Verteilung der Antworten zu sehen. Die Leistungsanforderungen an IT-Systeme für Unternehmensprozesse sind breit angelegt und betreffen alle Kerngeschäftsbereiche. Dies lässt den Schluss zu, dass zentrale Softwarelösungen für übergreifendes Unternehmensmanagement einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit leisten können und müssen.

5. Wo sehen Sie die zwei größten Hemmschwellen bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Elektronikherstellern?

Epicor-Studie: Wo sehen Sie die zwei größten Hemmschwellen bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Elektronikherstellern?(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Wo sehen Sie die zwei größten Hemmschwellen bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Elektronikherstellern?
(Bild: Epicor)

Die Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit scheint direkt verbunden zu sein mit der Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften. Knapp 52 Prozent der Befragten sehen darin das entscheidende Kriterium für ihre Unternehmensentwicklung.

An zweiter Stelle steht die Umsetzung von rechtlichen und regulatorischen Richtlinien im internationalen Umfeld mit 47 Nennungen. Knapp dahinter rangiert die schwierige Identifikation von Kostensenkungspotenzialen mit 45 Nennungen.

Für immerhin 41 Teilnehmer stellen die komplexen Herausforderungen der internationalen Geschäftsbeziehungen eine wesentliche Hemmschwelle zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit dar. Lediglich 23 nannten in diesem Zusammenhang komplexe interne Administrationsprozesse.

Interessant ist, dass in diesem Zusammenhang nur zehn Teilnehmer mangelnde IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse angaben. Schließlich sind alle der priorisierten Herausforderungen mit modernen IT-Systemen lösbar oder – mit Blick auf den Fachkräftemangel – in einer Weise zu gestalten, die zu höherer Automatisierung und damit Effizienz führt.

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