Automatica Trendindex 2025 Mehrheit der Deutschen begrüßt Roboter am Arbeitsplatz

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Drei Viertel der Beschäftigten in Deutschland sehen Roboter als Mittel, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Viele wünschen sich Maschinen, die gefährliche oder monotone Aufgaben übernehmen. Das zeigt der aktuelle Automatica Trendindex.

Auf der automatica 2025 erwartet die Messe München mehr als 780 Aussteller.(Bild:  Messe München GmbH)
Auf der automatica 2025 erwartet die Messe München mehr als 780 Aussteller.
(Bild: Messe München GmbH)

Der Trendindex bestätigt den Wunsch der Arbeitnehmer, Roboter vor allem bei unangenehmen Arbeiten einzusetzen: Rund 85 Prozent der Befragten glauben, dass Roboter das Risiko von Verletzungen deutlich verringern können. Ebenfalls 84 Prozent halten Robotik für entscheidend beim Umgang mit kritischen Materialien. Für ältere Arbeitnehmer könnten Roboter zudem die Möglichkeit schaffen, länger berufstätig zu bleiben – eine Einschätzung, die 70 Prozent der Befragten teilen.

Die Befragung wurde von dem Marktforschungsinstitut Toluna im Januar 2025 durchgeführt. Befragt wurden dabei jeweils 1.000 Angestellte aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Japan und China, also insgesamt 5.000 Beschäftigte.

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China überholt Deutschland bei Roboterdichte

Ein klarer Weckruf für die deutsche Industrie: China hat seine Roboterdichte zwischen 2019 und 2023 verdoppelt und liegt seit 2023 mit 470 Robotern pro 10.000 Arbeiter weltweit auf Platz drei vor Deutschland mit 429 Robotern. Japan folgt knapp dahinter mit 419 Einheiten. Das veranschaulicht, wie aktuell das Thema Automation für Deutschland ist, um im globalen Wettbewerb Schritt zu halten.

Automatica 2025 setzt auf Mittelstand

Auf der Fachmesse Automatica vom 24. bis 27. Juni 2025 in München stehen konkrete Anwendungen im Mittelpunkt. Dr. Dietmar Ley, Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Robotik und Automation, unterstreicht: „Robotik und Automation bieten großes Potenzial, weil sie einerseits im Kampf gegen den Fachkräftemangel helfen und andererseits die Arbeitsqualität erhöhen, indem sie unangenehme Tätigkeiten übernehmen.“ Die technologische Entwicklung mache Roboter heute deutlich einfacher in der Bedienung und Integration.

Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München, ergänzt: „Robotik und Automation sind keine Jobkiller. Im Gegenteil, sie sichern Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.“ Auf der Automatica präsentieren etwa 750 Aussteller aus 40 Ländern neue Anwendungen und setzen auf Austausch und Wissenstransfer. (mc)

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