Epicor-Studie

Acht Erfolgsfaktoren für Elektronikhersteller

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Erfolgsfaktoren für Elektronikhersteller

Die Epicor-Studie „Erfolgsfaktoren für Elektronikhersteller“, die in Zusammenarbeit mit progress5 anhand von persönlichen Gesprächen mit 112 Elektronikherstellern aus Deutschland im November 2012 erhoben wurde, umfasst unter anderem auch Fragestellungen zu den wichtigsten künftigen Initiativen, um im Wettbewerb bestehen zu können und beleuchtet die zentralen Herausforderungen und Hemmschwellen im internationalen Geschäft.

1. Welche drei Faktoren haben in den nächsten fünf Jahren den nachhaltigsten Einfluss auf Elektronikhersteller?

Epicor-Studie: Die Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst die Elektronikbranche nachhaltig(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Die Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst die Elektronikbranche nachhaltig
(Bild: Epicor)

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Die Entwicklung der Rohstoffpreise wird nach Ansicht der Befragten den nachhaltigsten Einfluss auf die Elektronikbranche haben (69 Nennungen). Direkt dahinter rangieren mit 67 Nennungen der Aspekt "stärkere Konjunkturschwankungen" und „Fachkräftemangel“ mit 60 Nennungen.

Bei Frage 5 nach den Hemmschwellen bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit stand der Aspekt "Fachkräftemangel" erneut zur Auswahl und rangiert dort auf Platz 1. Dort nannten 20 Unternehmen, die diesen Punkt bei Frage 1 nicht angekreuzt haben, den Fachkräftemangel als entscheidenden Faktor. Das bedeutet: 80 von 112 befragten Unternehmen (71 Prozent) messen diesem Thema eine sehr hohe Bedeutung bei.

Knapp die Hälfte der Teilnehmer (53) sieht in immer schnelleren Produktinnovationszyklen einen wesentlichen Einflussfaktor für die Branche in den kommenden Jahren.

Der Mangel an Fachkräften und der gleichzeitige Zwang, sich im Wettbewerb mit neuen Produktentwicklungen durchsetzen zu müssen, werden daher für Elektronikhersteller zu einer entscheidenden Herausforderung.

Rohstoffpreise und Konjunkturschwankungen sind von den Herstellern nicht beeinflussbar, auch im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Fachkräften sind ihre Einflussmöglichkeiten beschränkt. Ihre Fähigkeit, attraktive Produktinnovationen auf den Markt zu bringen, ist daher der kritische Faktor für eine weitere erfolgreiche Unternehmensentwicklung.

2. Welches sind die drei zentralen Kriterien, um sich als Elektronikhersteller im Wettbewerb durchzusetzen?

Epicor-Studie: Zentrale Kriterien, um sich als Elektronikhersteller im Wettbewerb durchzusetzen(Bild:  Epicor)
Epicor-Studie: Zentrale Kriterien, um sich als Elektronikhersteller im Wettbewerb durchzusetzen
(Bild: Epicor)

Isoliert betrachtet ist für 84 Prozent (94 Nennungen) der befragen Elektronikunternehmen im deutschsprachigen Raum die Produktqualität das herausragende Kriterium, um sich im Wettbewerb durchzusetzen. Danach folgt mit etwas Abstand (55 Nennungen) der Aspekt "Erweiterung des Produktspektrums durch Innovationen".

Allerdings: Thematisch konsolidiert wird die Prozessgestaltung als der wesentliche Wettbewerbsfaktor angesehen: Die Antwortmöglichkeiten "Kostensenkung durch höhere Automatisierung der internen Prozesse" und "Optimierung der Prozesse für internationale Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern" erhielten insgesamt 96 Nennungen.

Produktqualität, Prozessoptimierungen sowie die Fähigkeit zu Innovationen sind somit die drei wichtigsten Wettbewerbsfaktoren in der Elektronikbranche.

Kostensenkung generell rangiert mit 48 Nennungen bzw. knapp 43 Prozent auf Platz vier der Prioritäten. Die Konsolidierung des Produktspektrums sowie ein stärkerer Fokus auf internationale Zulieferer und Auftragsfertiger spielen dagegen mit 16 bzw. 15 Nennungen als Wettbewerbsfaktor offenbar eine untergeordnete Rolle. Letzteres scheint aber wohl eher daran zu liegen, dass Elektronikunternehmen seit langem mit internationalen Partnern zusammenarbeiten und hier aktuell weniger Handlungsbedarf sehen.

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