Zentrale und dezentrale Netzteile 24 VDC in Nähe der Last erzeugen und verteilen
Mit seinen Schaltnetzteilen bietet Weidmüller effiziente Komponenten zum Aufbau einer 24 VDC-Versorgung. Diese realisieren zentrale Versorgungskonzepte wie auch dezentrale 24 VDC-Netzwerke. Ein Projektierungstool unterstützt den Einsatz der Netzteile sowie die Projektierung von AC- und DC-Netzwerken mit unterschiedlichen Strukturen.
Anbieter zum Thema
Bei der CAD-gestützten Planung von Maschinen und Anlagen werden immer mehr elektrische und elektronische Automatisierungs- und Fertigungsfunktionen in Modulen zusammengefasst. Sie alle müssen zuverlässig und kostengünstig mit 24 VDC versorgt werden. Prinzipiell kann der Anwender seine 24 VDC-Stromversorgung mit vier Konzepten realisieren:
- Zentrales Netzteil im Schaltschrank,
- dezentrale Netzteile in hoher Schutzart im Feld (an einer weiteren Hilfsspannung: 230 VAC),
- dezentrale Netzteile in hoher Schutzart direkt am 400/480 V-Energiebus,
- dezentrale Netzteile in hoher Schutzart mit 24 VDC-Netzwerk.
Weidmüller kann mit seinem umfassenden Produktportfolio alle vier Konzepte bedienen. Im Fall von Konzept 1 kommen die hocheffizienten Schaltnetzteile PRO-M zum Einsatz. Die Konzepte 2, 3 und 4 lassen sich gewinnbringend mit dem FieldPower-Netzteil Power Box 10P SNT realisieren. Eine einfache Berechnung erfolgt dabei mit Hilfe des Projektierungstools NetCalc.
Konzept 1: Zentrales Netzteil im Schaltschrank – Schaltnetzteile PRO-M
Kompakte Maschinen und Fertigungsinseln sind mit zentralen Schaltschränken ausgestattet. Die mit Energie zu versorgenden Betriebsmittel befinden sich in diesen Schaltschränken bzw. in ihrem nahen Umfeld. Als zentrale 24 VDC-Stromversorgung kommen ein- und dreiphasige Schaltnetzteile in Schutzart IP20 zum Einsatz.

Hierfür offeriert Weidmüller seine PRO-M-(Power-Reliable-Optimized-)Schaltnetzteilfamilie. Sie zeichnet sich durch einen Wirkungsgrad von >90% aus, Überlastfestigkeit und hohe Leistungsreserven bis 70°C Umgebungstemperatur aus. In Bezug auf Energieeffizienz sind die Schaltnetzteile vorbildlich.

Die Leistung der PRO-M-Geräte kann ohne Diodenmodul einfach durch Parallelschaltung von bis zu fünf Schaltnetzteilen erhöht werden. Dieses klassische Konzept spielt seine Vorteile in kompakt konzipierten Maschinen und Anlagen aus – in weiträumigen, dezentral konzipierten Anlagen ist dies keine optimale Lösung, da bei der Übertragung von 24 VDC über längere Strecken große Spannungsfälle und Verluste auf den Leitungen entstehen.
Aus diesem Grund kommen in diesen Anlagen die Konzepte 2 bis 4 auf Basis von dezentral eingesetzten FieldPower-Netzteilen zum Einsatz und spielen ihre Vorteile aus.
(ID:332923)