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Mehr als 50.000 Ersatzteilen für Old- und Youngtimer

Seiner langen Tradition verpflichtet, kümmert sich Bosch gleichzeitig um die Freunde klassischer Automobile. Bosch Automotive Tradition bietet ein Sortiment von über 50.000 Ersatzteilen für Old- und Youngtimer. Damit leistet das Unternehmen auch einen Beitrag zum dauerhaften Bestand historischer Mobilität. Erfolg durch Internationalisierung und Diversifizierung
Von Stuttgart in die ganze Welt

Robert Bosch erkannte schnell die wirtschaftlichen Chancen der weltweiten Vermarktung seiner Produkte und gründete bereits 1898 eine erste Vertretung in Großbritannien und 1899 eine Vertriebsgesellschaft für Frankreich und Belgien in Paris. In den folgenden Jahren wurden unter anderem Niederlassungen in den USA (1906), Südafrika (1906), Australien und Neuseeland (1907), China (1909), Brasilien (1910) und Japan (1911) eröffnet. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte reagierte Bosch mit zahlreichen Innovationen auf die rasante Expansion im Automobilsektor und begann mit dem Aufbau eines weltweiten Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbundes. Die lokale Fertigung in den Schlüsselmärkten Europas, Amerikas und Asiens sichert bis heute die Wettbewerbsfähigkeit und ist Basis für langfristigen Erfolg.
Rechtzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt
Auch in den anderen Geschäftsfeldern erlangte Bosch durch wegweisende Erzeugnisse und Dienstleistungen eine marktführende Position. Vor dem Hintergrund der europäischen Automobilkrise im Jahr 1926 erfolgte bereits Ende der 20er Jahre die Erweiterung des Unternehmens über den Kraftfahrzeugbereich hinaus. Ziel war die Schaffung einer breiteren Geschäftsbasis, um weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen zu sein.

Diese lang bewährte Vorgehensweise überträgt Bosch heute auf die Anforderungen unserer Zeit. Franz Fehrenbach verfolgt die Strategie der fokussierten Diversifizierung und strebt damit Akquisitionen an, die zu den Kernkompetenzen des Unternehmens passen. In den vergangenen Jahren hat Bosch sein Geschäft mit Systemen für regenerative Energien ausgebaut. Diese Strategie hat sich in Krisenzeiten bewährt, zuletzt im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Die Weichen für die Ausweitung der Geschäftsfelder stellte Bosch 1928 durch den Einstieg in den Markt der elektrischen Handwerkzeuge mit dem Forfex Haarschneider.

Es folgten Produkte wie der Bosch-Bohrhammer im Jahr 1932 und die Heimwerker-Elektrowerkzeuge in den 50er Jahren. Heute ist Bosch weltweit führender Anbieter von Elektrowerkzeugen sowohl für Heimwerker als auch für den professionellen Einsatz in Handwerk und Industrie – unter anderem mit Akkugeräten mit Lithium-Ionen-Technik. Zum Portfoliomanagement gehörten auch immer wieder Ausstiege aus Geschäftsfeldern und Produktgruppen.
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