Doppeljubiläum

125 Jahre Bosch und 150. Geburtstag des Firmengründers

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Für die Zukunft gut aufgestellt

2008: Eröffnung eines regionalen Zentrums für Forschung und Vorausentwicklung in Singapur, im Bild zu sehen ist die Einrichtung von Verdampfungsquellen für die Abscheidung von organischen Schichten.
2008: Eröffnung eines regionalen Zentrums für Forschung und Vorausentwicklung in Singapur, im Bild zu sehen ist die Einrichtung von Verdampfungsquellen für die Abscheidung von organischen Schichten.

Mit jährlich rund 3800 Patentanmeldungen und mehr als 3,5 Mrd. € Investitionen für Forschung und Entwicklung bleibt Bosch auch in Zukunft auf Innovationskurs und schafft die Voraussetzungen für weiteres nachhaltiges Wachstum. Seinem strategischen Leitmotiv folgend, bietet Bosch „Technik fürs Leben“ mit den Produkten seiner drei Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik.

1995: Weltpremiere des elektronischen Stabilitäts-Programms ESP. Im Bild: Testfahrten während der Entwicklungsphase. Bis 1997 hieß das System Fahrdynamikregelung (FDR).
1995: Weltpremiere des elektronischen Stabilitäts-Programms ESP. Im Bild: Testfahrten während der Entwicklungsphase. Bis 1997 hieß das System Fahrdynamikregelung (FDR).

So gehört das Unternehmen heute zu den weltweit führenden Herstellern von Diesel- und Benzineinspritzsystemen sowie Fahrzeugsicherheitssystemen wie dem Antiblockiersystem ABS oder dem Elektronischen Stabilitäts-Programm ESP. Darüber hinaus zählt Bosch zu den größten Anbietern von Elektrowerkzeugen, Thermotechnik, Haushaltsgeräten und Sicherheitssystemen. Mit dem Unternehmensbereich Industrietechnik ist Bosch anerkannter Spezialist bei Antriebs- und Steuerungstechnologien. Hierzu zählen auch die Geschäftsbereiche Verpackungstechnik sowie Solar Energy.

Hohe Investitionen in umwelt- und ressourcenschonende Erzeugnisse

Dem Sonnenstand nachgeführte Solarsysteme mit kristallinen Modulen von Bosch Solar Energy
Dem Sonnenstand nachgeführte Solarsysteme mit kristallinen Modulen von Bosch Solar Energy

Bosch investiert langfristig in Zukunftsmärkte wie erneuerbare Energien und Elektromobilität. Dementsprechend entfallen rund 50% des Jahres-Gesamtetats für Forschung und Entwicklung derzeit ausschließlich auf Erzeugnisse, die Energie und Ressourcen sparen. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen bereits seit Jahrzehnten Technikinnovationen, die durch ihre Anwendung in aller Welt erhebliche Energieeinsparungen im Alltag ermöglichen – etwa bei Antriebssystemen fürs Auto, bei Hausgeräten oder im Bereich der Raumheizung und -klimatisierung.

Die Bosch-Magnetzündung für Automobile brachte den Durchbruch

1897: De-Dion-Bouton-Dreirad mit Bosch-Niederspannungs-Magnetzündung
1897: De-Dion-Bouton-Dreirad mit Bosch-Niederspannungs-Magnetzündung

Bis heute sind die große Innovationskraft und die hohe Qualität der Bosch-Produkte die Schlüssel zum Erfolg. Damit gelang es dem Unternehmensgründer Robert Bosch bereits Ende des 19. Jahrhunderts, auf internationalen Märkten Fuß zu fassen. Die erste Werkstatt in Stuttgart wurde zur Keimzelle der rasanten internationalen Unternehmensentwicklung. Mit dem Bau der Niederspannungs-Magnetzündung für Kraftfahrzeugmotoren im Jahr 1897 beginnt die lange Liste der Innovationen aus dem Hause Bosch. Deren Nachfolgesystem, die 1902 von Bosch eingeführte Hochspannungs-Magnetzündung, brachte den entscheidenden kommerziellen Durchbruch auf dem Weg zum erfolgreichen und führenden Automobilzulieferer.

Hohe Investitionen in umwelt- und ressourcenschonende Erzeugnisse

1914: Plakat „Bosch-Licht“, eines der frühen Sachplakate des Stuttgarter Werbegestalters Lucian Bernhard
1914: Plakat „Bosch-Licht“, eines der frühen Sachplakate des Stuttgarter Werbegestalters Lucian Bernhard

Bosch gestaltete die Entwicklung des Automobils zum Massentransportmittel des 20. Jahrhunderts von Anfang an entscheidend mit. Die Produktpalette wurde Schritt für Schritt erweitert. 1913 erfolgte die Markteinführung des sogenannten „Bosch-Lichts“ für das Automobil – einer Beleuchtungsanlage mit eigener Stromversorgung durch Generator und Batterie. Ihr folgten Innovationen wie elektrischer Anlasser, Horn, Scheibenwischer, Servobremse und Winker.

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