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In 2010 erwartete Verordnungen der Ökodesign-Richtlinie

Entwürfe weiterer Verordnungen liegen bereits in weit fortgeschrittenem Stadium vor. Es ist damit zu rechnen, dass die Mitgliedstaaten in Kürze noch über Verordnungsentwürfe zu neun weiteren Produktgruppen abstimmen und diese noch 2010 in Kraft treten werden (Tabelle 2).
Bezüglich des Energieeinsparpotentials und somit der Klimarelevanz haben die Produktgruppen der Heizungen und der Warmwasserbereiter das bei weitem größte Potential. Obschon auch die anderen Verordnungen Spielraum für Verbesserungen durch den Einsatz von (verbesserter) Elektronik enthalten, haben aus Sicht der Elektronikindustrie sicherlich die erwarteten Verordnungen zu Computer/Servern und Monitoren eine herausragende Bedeutung.
Sogenannte Vorstudien liefern die Grundlagen

Als technische Basis für die Entwicklungen von Verordnungen lässt die EU-Kommission sogenannte Vorstudien erarbeiten. Die Vorstudien verwenden unabhängig von der behandelten Produktgruppe eine einheitliche Methodik und umfassen acht Arbeitsschritte. Zusätzlich zu den o.g. Verordnungen sind zahlreiche weitere Vorstudien abgeschlossen bzw. in Bearbeitung (Tabelle 3). Einige von ihnen sollen 2010 abgeschlossen werden, während die Bearbeitung anderer noch bis Ende 2011 andauern wird. Eine stets aktualisierte Übersicht über die Abarbeitung der Vorstudien findet sich hier
Beteiligung der (Markt-) Akteure erforderlich
Insbesondere zu den Vorstudien ist eine Beteiligung interessierter Kreise sehr willkommen. Die Betreiber der Vorstudien fordern die Akteure explizit zur Beteiligung auf und erleichtern die Kommunikation mittels eigens für diese Vorstudien eingerichteten Internetseiten und Email-Verteiler. Die Entwürfe der Berichte stehen angemeldeten Akteuren zur Kommentierung und Ergänzung zur Verfügung.
Auch nach Abschluss der Vorstudien haben Akteure die Möglichkeit, an der Entwicklung von Verordnungen mitzuwirken. Die Europäische Kommission diskutiert entsprechende Entwürfe mit dem sogenannten Konsultationsforum. Dieses besteht aus Vertretern der EU-Mitgliedstaaten, Vertretern aus Industrie und Handel sowie von Umwelt- und Verbraucherorganisationen.
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