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NEC kommt hinzu – Aus drei mach eins!
2010 wurde der Merger zwischen Renesas Technology und NEC Electronics zur heutigen Renesas Electronics vollzogen. NEC brachte als Brautgeschenk die V-Serie in die neue Ehe mit ein. Bereits Ende der 1980er Jahre folgte NEC mit dieser MCU-Reihe dem Trend zum Übergang von der 8-Bit- auf die 16-Bit-Datenbusbreite der Mikroprozessoren/Mikrocontroller.
NEC hatte 1986 mit dem V25 einen der ersten 16-Bit-Mikrocomputer, der damals neuen Leistungsklasse, im Programm, was von Anfang an für starkes Interesse bei den Anwendern sorgte. 1988 folgte mit dem V35 ein weiterer Baustein, der umfangreiche Peripherie auf dem Chip integrierte, wodurch die Entwickler Single-Chip-Designs wesentlich einfacher auf weniger Leiterplattenfläche erstellen konnten.
Beide Bausteine waren softwarekompatibel mit den anderen 16-Bit-Mikroprozessoren der V-Serie (V20, V30, V33, V40, V50, V60, V70) und der µPD8086/88-Familie. Besonders interessant war der V35 auch wegen der enormen Anzahl an verfügbarer Software.
Diese MCU-Serie wurde 2008 am oberen Leistungsende mit den 32-Bit-MCUs der V850-Serie verheiratet, deren mittlerweile nahezu unzählige Varianten alle nur erdenklichen Anwendungen in sehr vielen Einsatzgebieten abdecken. Das bietet für den Anwender den Vorteil, dass er bei Migration z. B. auf eine höhere Leistungsebene innerhalb einer MCU-Serie bleiben und damit vorhandene Software weiterverwenden kann. Seine Investitionen in Software und teilweise auch in Hardware bleiben somit so weit wie nur möglich erhalten.
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