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Winzige Wearable-Designs mit hoher Energieeffizienz

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Überblick über den Markt für Wearable-Technologien

Apple Watch, Pebble und Pebble Steel: Smartwatches ist eine der derzeit gängigsten Produktkategorien, die gegenwärtig als "Wearable" bekannt ist. Doch auch andere Anwendungsfelder können für diese Technologien erschlossen werden.
Apple Watch, Pebble und Pebble Steel: Smartwatches ist eine der derzeit gängigsten Produktkategorien, die gegenwärtig als "Wearable" bekannt ist. Doch auch andere Anwendungsfelder können für diese Technologien erschlossen werden.

Wearables werden oft als fantastische und vielversprechende neue Technologie gesehen, die für den Elektronikmarkt von morgen eine ähnliche Bedeutung einnehmen könnte, wie es derzeit Tablets oder Smartphones tun. Dies ist zwar richtig, aber wir wollen an dieser Stelle an die Tatsache erinnern, dass Wearables bereits heute in Form einer ganzen Reihe von interessanten Produkten existieren und dass ständig neue Geräte auf den Markt kommen. Die Wearable-Technologie unterliegt einem raschen Innovationsschub. Neue und bisher völlig unbekannte Unternehmen bringen Geld über Crowd Sourcing wie Kickstarter auf und liefern innerhalb von 12 bis 18 Monate reale Produkte. Namhafte, schon lange existierende OEMs steigen rasch mit eigenen Wearables-Lösungen in den Markt ein.

Wenn wir den Markt näher betrachten, so können wir drei Gerätekategorien ausmachen, welche die Wearable-Landschaft dominieren:

  • Fitness-/Aktivitätstracker: am Handgelenk getragene oder am Körper befestigte Geräte, die Aktivitäten wie Laufen, Gehen oder auch das Schlafverhalten verfolgen
  • Uhren: meist als Zweitbildschirm für die Anzeige von Smartphone-Meldungen eingesetzt
  • Brillen und Kameras: Brillen dienen als Zweitbildschirm für Augmented Reality, während winzige Kameras selbsterklärend sind

Neben diesen drei primären Produktkategorien sehen wir aber auch Chancen für einige faszinierende neue Segmente für Wearable-Produkte, wie beispielsweise:

Intelligente Kleidung: auf intelligenten Stoffen oder LED-Technologien basierende Kleidung bis hin zu intelligenten Schuhen und Schmuck

Medizintechnik: Fernüberwachung von Patienten, Lifestyle-Beratung, EKG, die kontinuierliche Überwachung des Blutzuckers und intelligente, drahtlos vernetzte Pflaster für die Diagnose von Krankheiten wie Herzarrhythmien

Authentifizierung: Bezahlsysteme und Banktransaktionen, Freischaltung der Autozündung oder Haushaltsautomatisierung über ein Wearable-Produkt

Gamer-Headsets und Ohrstöpsel: Kopfhörer, die mit tollem Sound und einem integrierten Mikrofon aufwarten

Was bedeutet all dies für die Zukunft von Wearables?

Funktionsbezogene Geräte wie Fitnessarmbänder werden nichts von ihrer Beliebtheit einbüßen. Voraussichtlich werden wir eine Evolution ähnlich der bei Smartphones erleben, wo das Wearable-Produkt mehr und mehr Funktionen in sich vereint und schließlich so attraktiv wird, dass das Wearable zur Norm wird. Wie aber wird das aussehen? Das ist schwer zu sagen. Wir werden vielleicht eine Fusion der oben aufgeführten Kategorien erleben - beispielsweise eine Uhr, die als zweiter Bildschirm für unser Smartphone dient, unsere tägliche Aktivität verfolgt, medizinische Werte überwacht, uns mit unserer Familie, Freunden oder dem Pflegedienst verbindet und darüber hinaus über eine integrierte Zahlungsfunktion verfügt, so dass man sie für die Authentifizierung von Geldtransaktionen verwenden kann. Wäre das nicht ein großartiges Wearables-Produkt?

Wearables in Aktion

Angesichts des umfangreichen und bestens unterstützten Lösungsportfolios eignen sich etwa die ARM-basierten MCUs und Prozessoren von Freescale gut für die Realisierung der unterschiedlichsten Wearable-Produkte. Die skalierbaren MCU- und Prozessorfamilien reichen von winzigen, extrem Strom sparenden Kinetis-MCUs wie dem KL03 CSP (Chip-Scale Package) - der weltweit kleinsten ARM Powered MCU - bis hin zu i.MX Applikationsprozessoren mit Hardware-Grafikbeschleunigung, mit der sich anspruchsvolle Betriebssysteme wie Linux und Android und komplexe Bedienschnittstellen realisieren lassen.

Viele der heute auf dem Markt erhältlichen Wearables arbeiten mit den auf ARM-Architektur basierenden Freescale-MCUs und -Prozessoren. ARM stellt eine Prozessorarchitektur bereit, die sich durch geringen Leistungsbedarf und skalierbare Rechenleistung auszeichnet und sich als ideale Lösung für Wearable-Produkte anbietet. Das breite Spektrum von Wearable-Anwendungen reicht von Fitnessbändern, intelligenten Uhren und Kameras, die sich am Kopf tragen lassen, bis hin zu Aktivitätstrackern für Ihren Hund.

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