Dreiphasige Leistungsmessung Wie Entwickler einen präzisen Einblick in ein Antriebssystem bekommen

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 3 min Lesedauer

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Die präzise Leistungsmessung von Antriebssystemen ist unerlässlich, damit Effizienz und Zuverlässigkeit sichergestellt werden können. Entwickler müssen dabei statische als auch dynamische Zustände ihres Antriebssystems akkurat analysieren. Der Vortrag von Teledyne LeCroy gibt die notwendigen Einblicke.

Analyse von Dreiphasigen Antriebssystemen: Auf der Power of Electronics zeigt der Referent Oszilloskope zur Motor Driver Analyse. Dabei handelt es sich um 12-Bit-Oszilloskope, die auf einer 12-Bit-Messplattform basieren. Sie bieten einen hohen Dynamikbereich als auch eine hohe Messgenauigkeit. (Bild:  Teledyne LeCroy)
Analyse von Dreiphasigen Antriebssystemen: Auf der Power of Electronics zeigt der Referent Oszilloskope zur Motor Driver Analyse. Dabei handelt es sich um 12-Bit-Oszilloskope, die auf einer 12-Bit-Messplattform basieren. Sie bieten einen hohen Dynamikbereich als auch eine hohe Messgenauigkeit.
(Bild: Teledyne LeCroy)

Im Rahmen der Power of Electronics am 29. und 30. Oktober haben wir für Elektronikentwickler einen Workshop zusammen mit Teledyne LeCroy entwickelt. Mit einem Digital-Speicheroszilloskop sollen umfassende 3-phasige Leistungsmessung durchführt werden. Der Fokus liegt auf der Integration statischer und dynamischer Analysemethoden, die es ermöglichen, die Performance elektrischer Antriebssysteme detailliert zu bewerten. Die Teilnehmer gewinnen neue Erkenntnisse zur Systemanalyse und erfahren, wie sie durch präzise Messmethoden die Effizienz in der Leistungselektronik steigern können.

Der Teledyne LeCroy Motor Driver Analyzer kombiniert die Funktionen eines Oszilloskops mit denen eines Power Analyzers, um eine vollständige Analyse von Antriebssystemen zu ermöglichen. Mit bis zu 16 analogen und 16 digitalen Eingängen ist es möglich, sämtliche Signale eines elektrischen Antriebs zu erfassen – von Spannungsversorgung, über Motorsteuerungsmodule, bis hin zu mechanischen Sensoren für Drehmoment, Drehzahl und Winkel. Die Signale werden mit hoher Bandbreite und Abtastrate erfasst, was sowohl statische als auch dynamische Betriebszustände analysierbar macht.

„Für das Zusammenspiel einer Motorsteuerung mit einem Motor ist es wichtig, nicht nur die Performance der Einzelkomponenten zu kennen, sondern auch die des gesamten Antriebssystems“, erklärt Gregor Hofferbert, Field Applications Engineer bei Teledyne LeCroy. Dadurch sind Entwickler und Systemintegratoren in der Lage, fundierte Entscheidungen auf Basis umfassender Daten zu treffen.

Statische und dynamische Leistung eines Antriebssystems

Treffen Sie Gregor Hofferbert von Teledyne LeCroy: „Für das Zusammenspiel einer Motorsteuerung mit einem Motor ist es wichtig nicht nur die Performance der Einzelkomponenten zu kennen, sondern auch die des gesamten Antriebssystems.“(Bild:  Teledyne LeCroy)
Treffen Sie Gregor Hofferbert von Teledyne LeCroy: „Für das Zusammenspiel einer Motorsteuerung mit einem Motor ist es wichtig nicht nur die Performance der Einzelkomponenten zu kennen, sondern auch die des gesamten Antriebssystems.“
(Bild: Teledyne LeCroy)

Die Relevanz des Themas für Entwickler in der Leistungselektronik liegt darin begründet, dass ein umfassendes Verständnis sowohl der statischen als auch dynamischen Leistung eines Antriebssystems unerlässlich ist. „Es ist relevant, einen Antrieb nicht nur im statischen Betriebszustand zu bewerten, sondern auch zu wissen, wie sich dieser bei dynamischen Betriebsbedingungen, beispielsweise bei einer Last- oder Drehzahländerung, verhält“, sagt Hofferbert.

Drei wesentliche technische Komponenten des Messsystems von Teledyne LeCroy sind entscheidend:

  • der hohe Dynamikbereich und die Messgenauigkeit der 12-Bit-Oszilloskope,
  • die hohe Bandbreite und Abtastrate, die besonders bei schnell drehenden Antrieben erforderlich sind und
  • die Flexibilität der Geräte, die auch für moderne WBG-Halbleiter in Motorsteuerungen von Vorteil ist.

DER KONGRESS FÜR ELEKTRONIKENTWICKLER

Entwickeln mit Weitblick – Die 360-Grad-Sicht auf die Elektronik

Power of Electronics
(Bild: VCG)

Von der ersten Idee bis zum marktreifen Produkt: Power of Electronics liefert Wissen, Werkzeuge und Kontakte für erfolgreiche Elektronikentwicklung. Egal, ob Sie am Anfang Ihrer Karriere stehen oder erfahrener Spezialist sind – hier finden Sie tiefgehende Inhalte, aktuelle Technologien und innovative Lösungen. Es erwartet Sie ein auf verschiedene Themengebiete der Elektronik fokussiertes Vortragsprogramm, eine übergreifende Fachausstellung mit den jeweiligen Spezialunternehmen und Komponentenanbietern sowie zahlreiche Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch und intensiven Networking.

Praxisvorteile und neu erworbene Kenntnisse

Teilnehmer des Vortrages gewinnen einen praxisorientierten Einblick in die umfassenden Möglichkeiten eines 16-Kanal-Systems. „Man kann damit einen kompletten Antrieb von der Spannungsversorgung bis hin zur mechanisch abgegebenen Leistung messtechnisch erfassen und bewerten“, betont Hofferbert. Besonders die Messungen im dynamischen Betrieb schildern die Leistungsfähigkeit eines Antriebs authentisch. Darüber hinaus lernen die Teilnehmer, auf was bei der Arbeit mit Oszilloskop und Tastköpfen zu achten ist, um Messfehler zu vermeiden und Ergebnisse zu optimieren.

Treffen Sie Gregor Hofferbert auf der Power of Electronics am 29. und 30. Oktober in Würzburg. Für Elektronikspezialisten gibt es wertvolle, anwendbare Erkenntnisse, die direkte Verbesserungen in der Systemanalyse und Leistungsmessung unterstützen. (heh)

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