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Route mit dem stärksten Signal wird automatisch verwendet
Auch dafür gibt es Spezifikationen der UPA. Jeder UPA-zertifizierte Powerline-Adapter erkennt automatisch, ob durch eine Verstärkung des Signals der Netzwerk-Gesamtdurchsatz optimiert werden kann
Wenn z.B. der direkte Weg zwischen zwei Adaptern einen Datendurchsatz von 30 MBit/s unterstützen würde, während der Rückgriff auf einen dritten Adapter als Verstärker (Repeater) die Leistung auf 60 MBit/s erhöhen könnte, dann wird das Netzwerk automatisch so konfiguriert, dass die Route mit dem stärksten Signal verwendet wird. Auf diese Weise werden sowohl Leistung als auch Abdeckung optimiert.
Nicht alle Powerline-Technologien bieten diese Funktion. Ist sie aber vorhanden, sind größere Netzwerke möglich, da jedes Gerät als Repeater für den Aufbau der Kommunikationsverbindung zwischen entfernten Knoten agieren kann. Hauptvorteil: Die Skalierbarkeit ist sichergestellt, falls später neue Dienste unterstützt oder weitere Nutzer eingebunden werden sollen.
Zufallsbasierte IDs und fortschrittliche Verschlüsselung
Ein weiterer Vorteil der Powerline-Netzwerke gegenüber Funklösungen liegt in der Sicherheit. Grundsätzlich dient der Stromzähler als „natürlicher“ Netzabschluss, über den praktisch keine Daten übertragen werden können. Ein Zugriff auf den Datenstrom von außen ist somit im Gegensatz zu WLAN nur sehr schwer möglich.

Um das eigene Netzwerk noch sicherer zu machen, benötigen die Nutzer Geräte, die mit einer Netzwerkkennung konfiguriert werden können. Bei derart ausgestatteten Geräten wird mittels zufallsbasierter Netzwerk-IDs sichergestellt, dass das Gerät eine Verbindung mit dem richtigen Netzwerk herstellt. Neben diesen Netzwerkisolationsmechanismen ist eine 3DES- oder AES-Verschlüsselung mit 128 und 256 Bit für größtmögliche Sicherheit wichtig (Bild 2).
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