Power Line Communication

Wie das Stromkabel zur Datenleitung wird

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Der Master stellt die Dienstgüte sicher

Im Gegensatz zu CSMA arbeitet TDMA kollisionsfrei, das heißt, durch eine Master/Slave Architektur kann nur eine Anwendung im Netzwerk zu einem bestimmten Zeitpunkt Daten senden (siehe „Ergänzendes zum Thema“).

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Ohne eine einwandfreie QoS können Übertragungen mit geringer Priorität, wie nomaler Datenverkehr bei der Nutzung des Internets, die gleichzeitige Übertragung von Video- und Audiosignalen drastisch beeinträchtigen.

Die Abdeckung reicht vom Zugangspunkt ins ganze Haus

Neben der reinen Datenrate und der Verbindungsqualität ist bei Heimnetzwerken die Abdeckung ein wichtiger Faktor. Gerade bei der Bereitstellung von IPTV- oder Video-on–Demand-Diensten ist die Entfernung zwischen Telefonbuchse und Fernseher ein großes Hindernis.

In diesen Fällen müssen Hausbesitzer und Serviceanbieter eine Lösung finden, wie sie die häufig weit über 10 m große Distanz zwischen der Set-Top-Box (Digitalempfänger) und dem Internet-Zugangspunkt (Residential Gateway) überbrücken. Mithilfe von Powerline-Technologien kann über die Strom- oder Fernsehkabelleitungen im Gebäude eine Verbindung mit dem Breitbandanschluss hergestellt werden.

Es muss zudem sichergestellt werden, dass neben der Verfügbarkeit im ganzen Gebäude die erforderliche Bandbreite für einen hohen Prozentsatz der möglichen Verbindungen gewährleistet ist. Wichtig hierbei ist die automatische Zwischenverstärkung des Signals für eine verbesserte Leistung.

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