Internet der Dinge

Warum Sensorik, Connectivity und Datenaufbereitung zusammenwachsen

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EBVs Einsatz für Start-ups und Nischenmärkte

Auch diverse Startups haben äußerst clevere Ideen, aber häufig ist die Hardware für diese Unternehmen nur ein Standardprodukt, das sie benötigen, um ihre Geschäftsidee umzusetzen. Oft differenzieren sich diese Unternehmen primär über ihre Software und Dienstleistungen, über die Anbindung an die Cloud und/oder über die dahinter liegende Datenverarbeitung.

EBV Elektronik hat schon diversen Startups geholfen, ihre Produkte auf den Markt zu bringen – manchmal auch durch das Vermitteln eines Kontaktes zu einem potenziellen Geldgeber beziehungsweise Investor oder zu einem geeigneten Fertigungspartner. Auch wenn es darum geht, die Logistik zu organisieren, kann EBV den Startups oft entscheidenden Support liefern, beispielsweise bei der Organisation von Software-Updates oder bei der Auslagerung von Gateway- und Server- beziehungsweise Cloud-Dienstleistungen.

Clevere Startups haben rund um das IoT auch in Europa sehr gute Möglichkeiten, ihre Ideen umzusetzen, nicht nur in den Bereichen Wearables, Personal Healthcare, Fitness-Sensoren und Tracker. EBV hat in Zentraleuropa eine Mannschaft von sieben Mitarbeitern, die sich alleine mit Start-ups beschäftigen und so im Jahr 2014 insgesamt gut 400 Kunden identifiziert haben.

Zum Teil gibt es die für den entsprechenden Markt oder das angestrebte Design erforderlichen Halbleiter (noch) nicht. Ein Grund dafür könnte die Tatsache sein, dass sich dieser Markt zu schnell bewegt oder verändert, aber es kann auch sein, dass die klassischen Halbleiterhersteller einen Markt beziehungsweise ein Applikationsfeld als nicht attraktiv ansehen.

Im Rahmen seines EBVchips genannten Programms ist EBV Elektronik in der Lage, relativ schnell eine Lösung für diese bisher nicht abgedeckten Anwendungen zu schaffen. Bei 2 Produkten im Rahmen von EBVchips handelt es sich übrigens nicht um reine Halbleiter sondern um die Vesta und Maia genannten Wireless-Module für spezielle Applikationen.

Mit Vesta und Maia steht den Entwicklern jeweils eine Plattform zur Verfügung, mit der sie relativ zügig ein neues, per Software konfigurierbares Produkt mit Internetanbindung auf den Markt bringen können. Während Vesta ein Sub-GHz-Modul für IP500-Mesh-Netzwerke ist, handelt es sich bei Maia um ein Sub-GHz-Modul, das EBV zusammen mit erprobten Stacks für M-Bus und OMS ausliefert.

Sensorik, Low-Power und Aktore

Ein wesentliches Element im Internet der Dinge sind die Sensoren, die den Ist-Zustand diverser Größen erfassen. EBV Elektronik ist mit seiner sehr breiten Sensorpalette bestens aufgestellt. Durch eine intelligente Vorverarbeitung der Sensordaten direkt am Sensor lässt sich das über die Funkschnittstelle übertragene Datenvolumen signifikant verringern.

So ist das jeweils genutzte Frequenzband weniger stark belastet, und auch der zum Senden benötigte Energieaufwand verkleinert sich. Gerade dann, wenn Sensordaten vor Ort erfasst, eventuell vorverarbeitet und anschließend weitergesandt werden sollen, ist Low-Power-Design ein ganz wesentliches Thema:

Ein gutes Beispiel hierfür ist ein batteriebetriebener Temperatursensor, der seine Daten über eine Funkverbindung an einen Rechner übermittelt. Je geringer der Energiebedarf der Schaltung, umso länger arbeitet das Sensorsystem mit einer Batterieladung und umso geringer ist der Wartungsaufwand.

Vor allem die Low-Power-Mikrocontroller von Atmel, Freescale, NXP und STMicroelectronics, die einen Ultra-Low-Power-Rechenkern von ARM enthalten, ermöglichen mittlerweile erstaunlich lange Batterielaufzeiten.

Nach der Verarbeitung von Daten steht die Steuerung von Aktoren an. So hat EBV zur Regelung und Ansteuerung von Motoren eine breite Palette von Motortreibern im Programm. Auch rund um das Smart-Lighting – intelligente Lichtlösungen mit Regelung von Helligkeit und Farbtemperatur – bietet EBV viele Lösungsmöglichkeiten an.

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