Power-Systeme in Leiterplatten Warum Power-Systeme für schnelle, digitale ICs korrekt ausgelegt sein müssen
Power-Systeme in Leiterplatten müssen die schnellen Strompulse der digitalen ICs stützen. Hierzu werden oft Keramikkondensatoren eingesetzt, die sich aufgrund ihrer parasitären Induktivität allerdings nur bedingt zur Stützung eignen. Im Zeitbereich offenbart sich ihre Unfähigkeit, spontan Strom zu liefern. Die steigenden Verarbeitungsgeschwindigkeiten der digitalen ICs machen das korrekte Auslegen von Power-Systemen deshalb um so wichtiger.
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Auf Leiterplattenebene sind EMV und funktionale Aspekte oft sehr eng miteinander verbunden. So ist beispielsweise das Bereitstellen einer „sauberen“ Versorgungsspannung sowohl erforderlich, um den stabilen Betrieb der Gerätefunktionen sicherzustellen, als auch eine Grundvoraussetzung für gute EMV. Die pulsweise Stromaufnahme digitaler Schaltkreise wird dabei vor dem Hintergrund ständig wachsender Verarbeitungsgeschwindigkeiten zunehmend zur Herausforderung Nummer Eins.
Anders formuliert lautet eine der Aufgaben beim Entwurf von Power-Systemen in Leiterplatten: Stützung schneller Strompulse. Gelänge es, diese Aufgabe perfekt zu lösen, würde die Versorgungsspannung keinerlei Abweichungen vom nominalen Wert aufweisen, beste Voraussetzung für gute EMV, stabile Systemfunktion, geringen Jitter etc..
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