Nach Intel-Ausgründung Verkauf von Altera-Anteilen hat begonnen

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Seit September häuften sich die Gerüchte, dass Intel überlege, sich vom FPGA-Hersteller zu trennen. Nun liegen offenbar erste konkrete Angebote vor: Demnach planen die Kapitalgesellschaften Silver Lake und Bain Capital, wenigstens eine Minderheitsbeteiligung in der Intel-Ausgründung zu über nehmen.

Zum Verkauf: Anfang 2024 hatte Intel den FPGA-Hersteller Altera wieder unter eigenem Namen ausgegründet. Nun liegen Agenturberichten zufolge erste Angebote von Investoren vor, um wenugstens signifikante Anteile des Programmable-Logic-Experten zu übernehmen.(Bild:  Altera (nachbearbeitet))
Zum Verkauf: Anfang 2024 hatte Intel den FPGA-Hersteller Altera wieder unter eigenem Namen ausgegründet. Nun liegen Agenturberichten zufolge erste Angebote von Investoren vor, um wenugstens signifikante Anteile des Programmable-Logic-Experten zu übernehmen.
(Bild: Altera (nachbearbeitet))

Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat sich bereits eine Reihe von „potentiellen Freiern“ gefunden, die Interesse daran hätten, wenigstens einen Anteil an Altera-Aktien zu übernehmen und somit ins Unternehmen zu investieren. Zu den namhaftesten Interessenten zählen die Investitionsfirmen Silver Lake und Bain Capital. Bain Capital ist unter anderem bereits als Hauptanteilseigner des Chipherstellers Kioxia in der Techbranche eine feste Größe. Silver Lake, ebenfalls eine der 10 weltweit größten Kapitalgesellschaften, hält Anteile in diversen IT- und Fintech-Unternehmen, unter anderem in der deutschen Software AG.

Seit September häuften sich bereits die Gerüchte, dass Intel einen Verkauf des FPGA-Herstellers Altera vorbereiten würde. Den jüngsten Reuters-Informationen zufolge wurde dieser Prozess in den vergangenen Wochen konkret angestoßen.

Demnach befände sich Altera bereits in ersten Gesprächen, die sich aber allesamt noch in einem frühen Stadium befinden. Internen anonymen Quellen zufolge bereite man sich aber darauf vor, in den kommenden Wochen erste konkrete Angebote von potenziellen Käufern zu erhalten. Neben den bereits genannten Unternehmen soll auch Francisco Partners über eine konkrete Beteiligung nachdenken. Die kalifornische Kapitalgesellschaft, die sich auf Investitionen in der Tech-Branche spezialisiert, habe demnach ebenfalls vor, bei dem anstehenden Verkauf mitzubieten.

Intel hatte Altera, zu diesem Zweipunkt der zweitgrößte Anbieter von FPGAs auf dem Weltmarkt, für insgesamt 16,7 Mrd. US-$ übernommen. Nach Reuters-Angaben hoffe das Unternehmen nun, durch den Verkauf-von Altera-Anteilen eine Summe zu erzielen, die in etwa an den ursprünglichen Kaufpreis heranreiche. Wie viele Anteile Intel letztendlich veräußern möchte, und ob das Unternehmen selbst den Mehrheitsanteil erhält oder dieser an eine andere Gesellschaft gehe, sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch ungewiss. Angestrebt sei aber, in jedem Fall „wenigstens einige Milliarden Dollar“ bei dem Verkauf zu erzielen.(sg)

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