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Das ETE-A945GSE ist mit dem Mobile Intel Chipsatz 82945GSE mit ICH7DH Southbridge bestückt. Der Graphics Media Accelerator 950 ist im Chipsatz integriert. Dieser Grafikcontroller unterstützt echten Dual-Monitor-Betrieb mit unterschiedlichen Bildinhalten über die zwei vorhandenen LVDS-Schnittstellen oder in der Kombination eines LVDS-Displays mit einem Monitor mit VGA-Schnittstelle. Das Modul bietet bei LVDS vollen 24-Bit- und 2-Kanal-Support, um auch hochauflösende Displays (bis 1600 x 1200) mit bis zu 16 Mio. Farben ansteuern zu können. Die Auflösung beim VGA-Anschluss reicht bis 2048 x 1536 Pixel.
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Auf dem Strom sparenden, mit 600 MHz getakteten AMD-Prozessor Geode LX900 @1,5W basiert die ETX-Baugruppe ETE-GLX3 von MSC. Auch dieses Einstiegsmodell ist weiterhin verfügbar und soll bis über das Jahr 2015 hinaus angeboten werden. Der Prozessor arbeitet mit dem Companion Chip Geode CS5536 von AMD. Alternativ ist das Modul auch mit dem Geode LX800, getaktet mit 500 MHz, erhältlich. Die Module verbrauchen mit 6 bzw. 5 W so wenig Strom, dass häufig auf aufwendige Kühlmaßnahmen verzichtet werden kann.
Das ETE-GLX3 stellt neben einem Compact Flash Slot Type I zwei Dual-IDE-Schnittstellen und zwei SATA-Interfaces mit bis zu 150 MByte/s bereit. An Businterfaces werden 32-Bit-PCI- und ISA-Bus angeboten. Eine Reihe von Standardanschlüssen für externe Geräte sorgt für Flexibilität: 4x USB, serielle und parallele Schnittstellen, Infrarot, Tastatur und Maus. Der auf dem Modul befindliche LAN-Controller unterstützt Fast-Ethernet-Verbindungen mit 10 oder 100 MBit/s.
Neben der Hardware bietet MSC auch die Basissoftware vom Bootloader oder BIOS bis hin zum optional vorinstallierten Betriebssystem. Die im Onboard-Flash gespeicherten BIOS-Erweiterungen erlauben hardwareunabhängig die Anbindung von Displays sowie die Implementierung von Remote-Management-Funktionen und Sicherheitsfunktionen. Durch die Zusammenarbeit mit Phoenix Technologies und der in Neufahrn sitzenden eigenen BIOS-Gruppe ist MSC in der Lage, auch kundenspezifische BIOS-Modifikationen anzubieten.
Die voreingestellten Setup-Werte lassen sich z.B. so implementieren, dass das Modul nach Kundenwunsch konfiguriert hochgefahren wird und nach dem Einschalten das Kunden-Logo auf dem Bildschirm erscheint. Neben den erwähnten Starterkits, BSPs und Basisboards für Evaluierung und Softwareentwicklung bietet MSC auch Unterstützung beim Design anwendungs- und kundenspezifischer Motherboards.
*Konrad Löckler ist Product Marketing Manager Boards & BIOS, Embedded Computer Technology, bei MSC in Neufahrn/München.
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