Edge-Board im Pico-ITX-Format Hyper-ASL-N2C bringt Alder Lake-N in lüfterlose Edge-Systeme

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit 100 × 72 mm passt das Pico-ITX-Board Hyper-ASL-N2C in sehr enge Gehäuse. Es zielt auf Smart-Factory-Steuerungen, IoT-Gateways und Edge-Analytik. Ein Alder-Lake N SoC, LPDDR5 an Bord und zwei 2,5 GbE Schnittstellen liefern Reserven für Echtzeitaufgaben, ohne den Energiebedarf hochzutreiben. Über zwei M.2-Steckplätze bindet das System Funkmodule und NVMe-SSDs an.

HYPER-ASL-N2C: Pico-ITX Board mit Alder Lake-N Prozessor(Bild:  Spectra)
HYPER-ASL-N2C: Pico-ITX Board mit Alder Lake-N Prozessor
(Bild: Spectra)

Das Board treibt zwei Displays an und bringt dafür einen HDMI-Ausgang und ein LVDS-Interface mit. Es eignet sich für den lüfterlosen Dauerbetrieb, etwa in Schaltschränken oder Hutschienen-Gehäusen, wo Staub und Vibrationen klassische PCs ausbremsen. Standardmäßig sind 8 GB LPDDR5 verlötet; je nach Variante lässt sich der Speicher auf bis zu 16 GB ausbauen.

Konnektivität für Fabrik und Feld

Die Netzwerkanbindung läuft über zwei 2,5 GbE Ports mit Intel Controller I226 V. Das hilft, Produktions- und Service-Netze zu trennen oder Redundanz aufzubauen. Für Peripherie stehen zwei USB 3.2 Gen 2 Ports außen sowie interne Pins für zwei weitere USB 2.0 Ports bereit. Ein serieller Universalport (RS 232/422/485) erschließt ältere Maschinen und Sensoren. Für Massenspeicher gibt es neben dem M.2 M Key Slot (2242, NVMe) auch iSATA mit 6 Gb/s.

Über den M.2 A Key (2230) lassen sich WLAN- und Bluetooth-Module, optional auch kompakte KI Beschleunigerkarten integrieren. Damit lassen sich Gateways für Condition Monitoring oder Bildverarbeitung bauen, die Sensordaten lokal vorverarbeiten und nur relevante Ereignisse in die Cloud schieben. Zwei Displays – via HDMI und LVDS – erlauben gleichzeitig Visualisierung an der Linie und eine Fernwartungsoberfläche.

Ausgelegt für Edge-Analytik und Gateways

Hersteller nennen als Zielanwendungen Maschinensteuerungen, Produktionsvisualisierung, Digital Signage und intelligente Überwachungssysteme. In der Praxis deckt die Ausstattung die typischen Anforderungen im Edge-Bereich ab: kompakt, robust, viele Schnittstellen, zügige I/O und ein SoC, der ohne aktive Kühlung auskommt. Der 12-V-DC-Eingang, Watchdog und der Temperaturbereich von 0 bis 60 °C passen ins industrielle Umfeld.

Neben der hier beschriebenen N2C Variante mit Alder Lake N SoC führt der Anbieter auch Ausführungen mit Amston Lake Atoms (x7433RE, x7835RE). Für Anlagenbauer bleibt damit die Wahl zwischen einem sparsameren Gateway Setup und mehr CPU Leistung innerhalb desselben Formfaktors – jeweils mit identischem Schnittstellenkonzept. (mc)

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